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Tiefe Zinsen und Überalterung: Aargauische Pensionskasse senkt Umwandlungssatz

Die Aargauische Pensionskasse (APK) senkt den Umwandlungssatz ab 2019 um 0,6 Punkte von 5,9 Prozent stufenweise auf 5,3 Prozent. Die APK, bei der Lehrpersonen und Staatsangestellte versichert sind, begründet den Schritt mit den anhaltend tiefen Zinsen und der höheren Lebenserwartung.

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Dei APK senkt Umwandlungssatz und begründet es begründet den Schritt mit den anhaltend tiefen Zinsen und der höheren Lebenserwartung.

Dei APK senkt Umwandlungssatz und begründet es begründet den Schritt mit den anhaltend tiefen Zinsen und der höheren Lebenserwartung.

Foto: Keystone / Montage: edi

Die Senkung des Umwandlungssatzes für Personen im Alter von 65 Jahren wird mit zwei Massnahmen abgefedert, wie die APK am Freitag mitteilte. Der Satz wird stufenweise reduziert, verteilt über die Jahre 2019 und 2020.

Als weitere Massnahme wird das Sparguthaben der Versicherten per 31. Dezember 2018 um 2,5 Prozent erhöht. Diese Gutschrift wird durch die APK finanziert, in dem diese Rückstellungen auflöst.

Stabilität gewährleisten

Die Senkung des Umwandlungssatzes sei notwendig, um die finanzielle Stabilität der APK in einem schwierigen Umfeld weiterhin zu gewährleisten, hält die grösste Pensionskasse im Kanton Aargau fest.

Die APK hatte im vergangenen Jahr eine Performance von 5,0 Prozent erreicht. Damit stieg der Deckungsgrad auf 100,5 Prozent. Bei der Pensionskasse sind rund 30'000 Personen versichert. Es sind vor allem Staatsangestellte und Lehrpersonen.