Coronakrise

Nun fordert auch die CVP Aargau eine Lockerung der Massnahmen – und Soforthilfe von der Regierung

Die CVP Aargau zeigt sich guten Mutes über die Ankündigung des Bundes die strikten Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus auf Ende April zu lockern. Allerdings sieht sie schon jetzt Handlungsbedarf.

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CVP-Präsidentin Marianne Binder fordert eine Lockerung der Massnahmen des Bundes gegen Corona und will den Kanton in die Pflicht nehmen.

CVP-Präsidentin Marianne Binder fordert eine Lockerung der Massnahmen des Bundes gegen Corona und will den Kanton in die Pflicht nehmen.

Claudio Thoma

«Beim angekündigten schrittweisen Ausstieg ist die CVP der Meinung, dass es Massnahmen gibt, welche nun geplant und aufgenommen werden müssen und teilweise auch jetzt schon umgesetzt», heisst es in einer Medienmitteilung der Aargauer CVP am Donnerstag.

Dabei geht es um folgende Punkte:

Vertriebs- und Verkaufsbedingungen für Blumen und Pflanzen lockern

Hier mahnt die CVP zur höchsten Eile und fordert «eine sofortige Anpassung des erschwerten Vertriebsverbotes, um zu retten, was zu retten ist. Jeder Tag zählt.» Die Einschränkungen für den Verkauf von für Pflanzen führte zu Einbussen von bis zu 50 Prozent.

Vorsorgeuntersuchungen im ambulanten Bereich durchführen

Voruntersuchungen wie Mammografien und Darmspiegelungen, plus operative Eingriffe sollen im ambulanten Bereich wieder Schritt um Schritt aufgenommen werden. Da fordert die CVP in ihrer Mitteilung an die Medien.

Weiter fordern die Christdemokraten eine kantonale Strategie für den Schutz der Risikogruppen, eine Gesamtstrategie Digitalisierung des Parlamentes, eine Task Force für die Aargauer Wirtschaft und unbürokratische Hilfe vonseiten der Regierung für die Aargauer Wirtschaft und Arbeitsbevölkerung.

Mit ihren Forderungen zieht die CVP Aargau mit der SVP gleich. Auch sie hatte diese Woche Lockerungen der Massnahmen gefordert.

Anders sieht das SP-Nationalrat Cédric Wermuth, wie er im «TalkTäglich» verlauten liess: