Das Ziel der Video-Serie «Lüt usem Aargau»: Den Menschen im Aargau eine Stimme geben und so dem Kanton ein Gesicht.

Das Ziel der Video-Serie «Lüt usem Aargau»: Den Menschen im Aargau eine Stimme geben und so dem Kanton ein Gesicht.

Simone Morger

«Lüt usem Aargau»
Mit dieser Video-Serie gewinnt unsere Redaktorin den Medienpreis – zu Wort kommen die unscheinbaren Aargauer

Mit ihrer Portrait-Serie hat sie dem Kanton Aargau im vergangenen Jahr ein Gesicht gegeben – oder bis heute 53 Gesichter. Am Montag ist unsere Video-Redaktorin Simone Morger dafür in Olten mit dem Medienpreis Aargau/Solothurn in der Kategorie «Online» ausgezeichnet worden. Worum es bei der Video-Serie geht – und vier Favoriten der Preisträgerin.

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«Lieber Aargauer, liebe Aargauerin,

was bedeutet dir Heimat, was macht dich glücklich und was stimmt dich traurig? Wovor hast du Angst und was ist das Beste, das dir im Leben passieren konnte?»

Diese fünf grundlegenden Fragen hat unsere Video-Redaktorin Simone Morger seit Anfang letzten Jahres schon über 50 ganz unterschiedlichen Menschen gestellt. Was diese Menschen verbindet: Sie alle leben im Aargau – und wir wollten wissen, was sie bewegt, d'Lüt usem Aargau. (siehe Box)

Worum gehts?

Wir wollen den Menschen im Aargau eine Stimme geben – und so dem Kanton ein Gesicht. Allen unseren Interviewpartnern stellen wir Fragen zum Leben – und zwar dort, wo sie ihren Tag verbringen. Es geht um Heimat, Glück oder Angst. Kultureller oder geografischer Hintergrund spielt keine Rolle, die Interviewpartner sollten einzig im Kanton wohnen.

Hier finden Sie alle bisher erschienen Portraits.

Heavy-Metal-Sängerin, Schülerin, Bestatter, Tierärztin, Gemeindeammann, Maurer oder Geisterjäger: Aus den zahlreichen Gesprächen, die immer in der Alltagsumgebung der jeweiligen Person stattgefunden haben, sind tiefgehende Video-Portraits entstanden, die nicht nur den Menschen, sondern auch unserem Kanton ein Gesicht geben.

Video-Redaktorin Simone Morger hat zum Anlass nachfolgend eine Auswahl von Portraits ausgesucht, die bei ihr einen starken Eindruck hinterlassen haben. (edi)

Bestatter Berto Biaggi: «In dieser Küche kann man trauern – und etwas essen»

Pascale Knecht, Schülerin, Felsenau: «Meine Familie ist alles andere als langweilig»

Gemeindeammann Beat Rudolf: «Wenn mich die Leute nicht mehr grüssen, dann tut das schon weh»

Nadine Theis, Tierärztin: «Ja, wir vermenschlichen Tiere – aber ist das schlecht?»

Hier geht's zum Dossier mit allen Video-Portraits.

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