Millionenschäden

Jahrhundert-Unwetter: Drei Gemeinden erhalten Swisslos-Geld

Das Unwetter vom Juli 2017 hat in der Region Zofingen Infrastrukturschäden von insgesamt rund 90 Millionen Franken verursacht. Nun erhalten Uerkheim, Bottenwil und Wiliberg 230'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds.

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Das Unwetter in der Region Zofingen vom Juli 2017 verursachte Infrastrukturschäden von insgesamt rund 90 Millionen Franken. Ein Grossteil davon geht zulasten der Aargauischen Gebäudeversicherung, des Kantons und des Bundes.

Um die verbleibenden Kosten für die Sofortmassnahmen wie Mieten von Maschinen und Verpflegungskosten zu decken, stellten Uerkheim, Bottenwil und Wiliberg beim Regierungsrat ein Unterstützungsgesuch.

Wie die Staatskanzlei schreibt, hat der Regierungsrat im Sinne der Katastrophenhilfe eine zusätzliche finanzielle Hilfe nun als «gemeinnützig» erachtet. Die drei Gemeinden erhalten deshalb insgesamt 230'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds.

So wolle der Regierungsrat auf pragmatische Art und Weise die Kosten der Sofortmassnahmen mittragen, die beim Unwetter vom Juli 2017 entstanden sind, wie er mitteilt. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Unwetter dieses Ausmasses sich nach Expertenmeinung lediglich alle 300 Jahre ereigne.

Laut Staatskanzlei hat der Regierungsrat zudem entschieden, für die Wiederherstellung der landwirtschaftlichen Infrastruktur in den betroffenen Gemeinden dem Grossen Rat einen Nachtragskredit in der Höhe von 581'000 Franken zu unterbreiten.

Dieser Antrag folgt Anfang April 2018 mit der Botschaft zur Sammelvorlage für Verpflichtungskredite und Nachtragskredite 2018. (cki/sda)