Coronakrise

Aargauer Regierungsrat bewilligt Einsatz – 500 Zivilschützer können aufgeboten werden

Bis Ende Januar 2021 können im 500 Angehörige des Zivilschutzes eingesetzt werden. Der Aargauer Regierungsrat hat das Aufgebot vorsorglich bewilligt, um das Gesundheitswesen in der zweiten Welle zu unterstützen.

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Zivilschützer unterstützen das Gesundheitswesen. (Archivbild)

Zivilschützer unterstützen das Gesundheitswesen. (Archivbild)

Alex Spichale

Die hohen Infektionszahlen stellen das Gesundheitswesen und die Behindertenhilfe im Aargau vor grosse Herausforderungen. «Rasche Unterstützung ist nötig», schreibt der Aargauer Regierungsrat in einer Mitteilung. Zum einen würden erkrankte Mitarbeitende fehlen, zum anderen müssten die Schutzkonzepte eingehalten werden.

Um sie zu entlasten, hat die Regierung das Aufgebot von 500 Angehörigen des Zivilschutzes bis Ende Januar 2021 vorsorglich bewilligt. Damit werde dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS) die Möglichkeit gegeben, in dringenden Fällen schnell und direkt zu entscheiden, heisst es weiter.

Die Schutzdienstpflichtigen würden so weit wie möglich in den bestehenden Strukturen der 17 Aargauer Zivilschutzorganisationen (ZSO) aufgeboten.

Im Unterschied zum ersten Aufgebot im April 2020 hat der Bund bisher kein Aufgebot für den Zivilschutz beschlossen.