Laufenburg/Aarau

Rolf Stäuble leitet Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz

Oberst Rolf Stäuble aus Laufenburg übernimmt am 1. Januar interimistisch die Leitung der kantonalen Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz (AMB). Oberst Martin Widmer geht Ende 2012 nach 31 Jahren und 31 Tagen Staatsdienst frühzeitig in Pension.

Marc Fischer
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Oberst Martin Widmer (r.) und sein interimistischer Nachfolger Oberst Rolf Stäuble.

Oberst Martin Widmer (r.) und sein interimistischer Nachfolger Oberst Rolf Stäuble.

Zur Verfügung gestellt

An der Spitze der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz des kantonalen Departements für Gesundheit und Soziales (DGS) kommt es zu einem Wechsel. Oberst Martin Widmer geht Ende 2012 nach exakt 31 Jahren und 31 Tagen Staatsdienst frühzeitig in Pension. Seine Nachfolge tritt interimistisch Oberst Rolf Stäuble aus Laufenburg an. Er wird die AMB bis zur Regelung der Nachfolge leiten. Gemäss Balz Bruder, Leiter Kommunikation des DGS, soll die definitive Nachfolgeregelung im ersten Halbjahr 2013 erfolgen.

Der scheidende Leiter der AMB und Chef des Kantonalen Führungsstabs (KFS), Oberst Martin Widmer, macht aus gesundheitlichen Gründen von der Möglichkeit der vorzeitigen Pensionierung Gebrauch. Seit dem 1. November 2000 führte Widmer, zuvor Chef der vormaligen Militärverwaltung, die AMB mit viel Engagement und Fachkompetenz.

Er hat wesentlichen Anteil am guten Ruf, den die AMB bei ihren Partnerorganisationen und den Gemeinden geniesst. Landammann Susanne Hochuli, Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales, würdigte Martin Widmer an der Verabschiedung denn auch für seinen grossen Einsatz zum Schutz und zur Sicherheit der Aargauer Bevölkerung und dankte ihm im Namen des Regierungsrats für seine Verdienste.

Bereits früher Stellvertreter

Oberst Rolf Stäuble, Stellvertreter des Leiters AMB und Kreiskommandant, wird ab dem 1. Januar 2013 die AMB bis zur Regelung der Nachfolge von Oberst Martin Widmer führen. Schon früher hatte Stäuble die Leitung der ABM stellvertretend ausgeübt. «Wir wissen, dass wir uns über das Interregnum keine Sorgen machen müssen», so Balz Bruder. Deshalb könne man sich für die definitive Neubesetzung der Stelle auch guten Gewissens die nötige Zeit nehmen, um die bestmögliche Lösung zu treffen. Ebenfalls auf den 1. Januar wird René Müller, bisheriger Stabschef des Kantonalen Führungsstabes, dessen Führung ebenfalls interimistisch übernehmen.