Stein

Mehr Spielraum beim alten Zoll

Nächste Woche tagt die neue Arbeitsgruppe zum alten Zollhaus erstmals. Gleichzeitig liegt auch der Teil-Gestaltungsplan auf.

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Eine Arbeitgruppe will eine Lösung für die Zukunft des alten Zollhauses bei der Steiner Rheinbrücke erarbeiten. mf/Archiv

Eine Arbeitgruppe will eine Lösung für die Zukunft des alten Zollhauses bei der Steiner Rheinbrücke erarbeiten. mf/Archiv

Marc Fischer

Anfang Jahr fand in Stein das Mitwirkungsverfahren zum Teil-Gestaltungsplan Rheinbrückstrasse statt. Ab Dienstag folgt nun die öffentliche Auflage des Plans. Offener formuliert als im Entwurf für die Mitwirkung ist dabei etwa der Passus der Sondernutzungsvorschriften zum Baubereich B, der direkt ans alte Zollhaus angrenzt. Neu heisst es dort, Ergänzungsbauten seien möglich, wenn sie «in Grösse und Gestalt dem Hauptgebäude deutlich untergeordnet» seien und wenn das Projekt aus einem Wettbewerb mit mindestens drei Teilnehmern erarbeitet werde. Im Entwurf waren nur «Klein- und Anbauten sowie Installationen zur Aussenraumnutzung wie Pergolen oder Vordächer» vorgesehen. Diese sind weiterhin möglich.

Die Ergänzung erfolgte, um für die neue Arbeitsgruppe zum alten Zollhaus mehr Spielraum zu schaffen, wie Roland Gröflin, Bereichsleiter Bau und Planung, sagt. Die Arbeitsgruppe tagt am kommenden Dienstag erstmals. «Dann wird das Kapitel Zollhaus wieder neu aufgeschlagen», so Gröflin.(mf)