Verkehrssicherheit

Hornussen drosselt noch in diesem Jahr das Tempo

Hornussens Ammann George Winet rechnet mit einer reibungslosen Einführung der neuen Tempo-30-Zone.

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Tempo-30-Zonierung möglichst ohne aufwendige bauliche Anpassungen: Vorgesehen sind Signalisationstafeln und Bodenmarkierungen (Symbolbild).

Tempo-30-Zonierung möglichst ohne aufwendige bauliche Anpassungen: Vorgesehen sind Signalisationstafeln und Bodenmarkierungen (Symbolbild).

Walter Schwager

An der Gemeindeversammlung Ende Juni beschlossen die Stimmbürger mit grosser Mehrheit, das Tempo auf den Quartierstrassen von 50 auf 30 zu drosseln. Sie genehmigten hierfür einen Kredit über 30000 Franken. «Derzeit stellt der Gemeinderat den Fahrplan für die Implementierung auf», sagt Gemeindeammann George Winet, der damit rechnet, dass in den nächsten Monaten Tempo 30 im Dorf – mit Ausnahme der Haupt- und Zeiherstrasse – eingeführt wird.

Winet geht davon aus, dass das neue Temporegime für die Verkehrsteilnehmer keine grosse Umstellung bedeutet. Denn so hätte das Gros der Verkehrsteilnehmer auf den meisten Quartierstrassen aufgrund der engen Führung ohnehin schon weniger als die erlaubten 50 km/h auf dem Tacho stehen. «Wer da mit 50 km/h unterwegs ist, rast in diesem Sinne bereits», sagt denn auch Winet. Einzig die Schulstrasse mit ihrer langen Geraden verleitet zum schnelleren Fahren.

Die Gestaltung des Tempo-30-Regimes kommt ohne bauliche Massnahmen für eine Verkehrsberuhigung aus. So werden die Zoneneingänge mit Tempo-30-Schildern ausgestattet. Entsprechende Bodenmarkierungen werden an verschiedenen Stellen innerhalb der Zonen angebracht, um an das geltende Tempo 30 zu erinnern. Zudem sollen an problematischen Stellen via Markierungen die Vortrittsverhältnisse deutlicher gemacht werden. «Das Anbringen aller Markierungen und Signale dauert etwa rund eine Woche. Es ist bei den Arbeiten von keinen nennenswerten Verkehrseinschränkungen auszugehen», sagt Winet.

Wie in der Verordnung über die Tempo-30-Zonen vorgeschrieben, muss ein Jahr nach der Einführung der Zone eine Nachkontrolle stattfinden. Insbesondere wird hier ein Augenmerk daraufgelegt, ob sich die Fussgänger und Velofahrer sicher fühlen. Dies wird festgestellt über allfällige Rückmeldungen an die Gemeinde. Zudem werden durch Messungen die Geschwindigkeiten erhoben. Ebenso soll durch die Unfallstatistik festgestellt werden, ob die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. (dka)