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Glarner wird von SVP-Bezirkspartei ausgeladen – aus Sicherheit oder wegen "Softies"?

Andreas Glarner sollte an der GV der SVP Rheinfelden auftreten. Doch nach einer anonymen Warnung hat die SVP-Bezirkspartei kalte Füssen bekommen und den Scharfmacher aus Oberwil-Lieli wieder ausgeladen. Dieser glaubt, das sei eine Ausrede.

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Andreas Glarner hat viele Feinde.

Andreas Glarner hat viele Feinde.

Der Terminkalender von Andreas Glarner ist stets gut gefüllt: Als Gemeindeammann, Nationalrat und Asylspezialist ist er ein gefragter Mann. Auch Freitag, den 17. März hat der SVP-Hardliner dick angestrichen. Glarner wurde eingeladen, in Möhlin an der Generalversammlung der SVP Bezirk Rheinfelden zu sprechen. Seine scharfen Kommentare zu aktuellen Themen sind bei seinen Gesinnungsgenossen besonders gern gesehen und gehört.

Doch nun kommt es anders. Glarner kann über den 17. März frei verfügen. Wie Tele M1 berichtet, wurde er nämlich von der SVP Rheinfelden wieder ausgeladen. Bezirksparteipräsident Daniel Vulliamy erklärt im TV-Beitrag, er habe anonyme Hinweise bekommen, dass es Ärger gebe, falls Glarner komme. Aus Sicherheitsgründen verzichtet die Rheinfelder SVP nun auf einen Auftritt von Glarner.

Andreas Glarner selber wundert sich: Er werde quasi mit der gleichen Begründung ausgeladen, mit der er ja eingeladen worden sei. Sprich: wegen seiner Scharfzüngigkeit und seiner Bekanntheit aus den Medien. Ganz traut Glarner der Absagebegründung nicht. Er hat einen anderen Verdacht: «Herr Vulliamy ist wohl eher parteinintern unter Druck gekommen von ein paar Softies.» Vulliamy bestreitet dies gegenüber Tele M1.