Wohlen

Mit Kuchen und Kässeli: Drei Schülerinnen setzen sich für Bedürftige ein

Drei Bezirksschülerinnen aus Wohlen wollen mit ihrem Projekt bedürftigen Kindern in der Schweiz helfen.

Melanie Burgener
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Mit Spendenbriefen und Kuchenverkauf sammeln sie für Kinder.

Mit Spendenbriefen und Kuchenverkauf sammeln sie für Kinder.

zvg

«Wir wollen nichts für uns selber machen, sondern anderen etwas Gutes tun.» Mit diesem Ziel haben sich Shannon Polak, Anastasija Vitanovska und Lea Rupcic dafür entschieden, dass ihr Projekt, das alle Abschlussklassen der Bezirksschule Wohlen machen müssen, ein soziales werden soll.

Durch einen glücklichen Zufall hat die Mutter von Shannon Polak im Wartezimmer ihres Arztes einen Flyer der «Stiftung für Kinder in der Schweiz» entdeckt, diesen kurzerhand mitgenommen und den drei Schülerinnen gezeigt – und die waren sofort begeistert davon.

«Wir finden Spenden im Allgemeinen schon super. Doch ist es auch wichtig, dass nicht alles Geld ins Ausland fliesst, sondern dass man auch an die Bedürftigen in der Schweiz denkt», sind sich die jungen Frauen einig.

Besuch in der Stiftung

Damit sie sich ein genaueres Bild davon machen konnten, wo ihr gesammeltes Geld schlussendlich hingehen wird, haben sie die Stiftung persönlich besucht.

«Wir wurden vor Ort gut informiert. Zum Beispiel darüber, dass die Familien zuerst überprüft werden, bevor sie unterstützt werden.» Überzeugt habe sie auch, dass die Stiftung die Spenden nicht einfach in Form von Bargeld ausgibt, sondern in Anschaffungen, Betreuungen oder in Erfüllungen von Herzenswünschen von Kindern in schwierigen Verhältnissen investiert.

Für was die drei sammeln möchten, war also relativ schnell klar. Wie sie zu diesem Geld kommen, brauchte jedoch Planung. Gemeinsam haben sie nach Ideen gesucht, wie sie die Menschen zum Spenden auffordern könnten.

Eine ihrer Einnahmequellen sind Spendenkassen. «Wir haben bereits welche in Geschäften und im Lehrerzimmer aufgestellt.» Einen weiteren Teil wollen sie mit Spendenbriefen einnehmen.

Die Bezirksschülerinnen wollen aber auch selber einen Betrag beisteuern. So durften sie vor der Gärtnerei Gisler in Niederwil einen Stand aufbauen, wo sie den Besuchern Kuchen verkauften. Bis jetzt sind rund 850 Franken zusammengekommen.

Ihr Ziel ist zwar noch ein ganzes Stück entfernt, doch sind sie zuversichtlich, dass sie bis am 25. März 1500 Franken sammeln können.