Braunvieh-Auktion

Milchkühe geben bei Versteigerung weniger Flüssiges

An der Braunviehauktion auf dem Horben in Beinwil/Freiamt erzielten die 15 verkauften Kühe einen Durchschnittspreis von 2777 Franken. Das ist weniger als erwartet. Dafür erzielte das Jungvieh eher bessere Preise.

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Braunvieh-Auktion auf dem Horben
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Braunvieh-Auktion auf dem Horben

AZ

2777 Franken für eine Milchkuh: «Das ist etwa 200 Franken unter unseren Erwartungen», stellt Hugo Abt, Rottenschwil, Präsident des Aargauischen Braunviehverbandes, fest.

Dafür erzielte das Jungvieh eher bessere Preise. Vier trächtige Rinder fanden für durchschnittlich 2587 Franken einen neuen Besitzer, elf Jungtiere für 1375 Franken. Sechs Kuhkälber gingen für durchschnittlich 850 Franken in neue Hände über.

Auktionator Bruno Furrer aus Mosen hatte es am Anfang mit einer harzigen Auktion zu tun. Einige Tiere musste er wieder in den Stall zurückbringen lassen, weil sie einen Minimalpreis nicht erzielten. Wie immer war der Publikumsaufmarsch trotz kühler Witterung gross. (ES)