Gewerbeausstellung

Das Freiamt tritt als Gastregion an der Lega 2017 auf – und wird vermehrt national wahrgenommen

Trotz reduziertem Budget muss Erlebnis Freiamt seine Aktivitäten nicht einschränken. Mehr noch: Man entwickelt eine überregionale und sogar nationale Ausstrahlungskraft.

Toni Widmer
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Mit vielen gut gestalteten Broschüren wirbt Erlebnis Freiamt für die Region. Toni Widmer

Mit vielen gut gestalteten Broschüren wirbt Erlebnis Freiamt für die Region. Toni Widmer

Toni Widmer

Gute Neuigkeiten am traditionellen Pressecafé von Erlebnis Freiamt. «Wir mussten 2016 erstmals wieder ohne die finanzielle Unterstützung des Strukturprogramms ‹Neue Regionalpolitik› (NRP) auskommen. Wir haben es geschafft und können auch 2017 wieder mit verschiedenen Aktivitäten dazu beitragen, das Freiamt als Erlebnisregion zu fördern», erklärte Herbert Strebel, der sein zweites Präsidialjahr in Angriff nimmt.

Er sei immer noch in der Lernphase, habe mit den altbewährten Cracks Peter Hägler und Beni Kreuzer zwei hervorragende Lehrmeister. «Unser Ziel ist es nach wie vor, die Wertschöpfung im Freiamt zu fördern, indem wir die verschiedenen kulturellen Angebote unter einen Hut bringen und versuchen, die Region allgemein besser zu verkaufen», sagte Strebel.

National in die Schlagzeilen

Tatsächlich wird das Freiamt – nicht zuletzt dank der Arbeit der Organisation – mehr und mehr auch überregional und sogar national wahrgenommen. In der neuesten Karte der sogenannten «gelben Wanderwege» sind neuerdings auch Themenwege aufgeführt, darunter der 192 Kilometer lange Freiämterweg. Und demnächst wird sich auch die Publikation «Wandern Schweiz» in einem Heft unserer Region widmen. «Das ist eine gute Sache und beste Werbung für unser Anliegen», freut sich Peter Hägler schon jetzt auf das kommende Heft. Allein der Titel: «Muse zum Wachküssen» töne recht vielversprechend, sagte er.

Vom 27. bis 29. Oktober präsentiert Erlebnis Freiamt die Region an der Gewerbeausstellung Lega 17 in Lenzburg. «Ich habe am Kantonalen Wandertag vor zwei Jahren Leute von dort kennen gelernt und von ihnen gehört, dass das Freiamt für sie weitgehend unbekannt ist. Das müssen wir ändern», hat sich Beni Kreuzer vorgenommen. In Lenzburg wolle man im Herbst aber nicht nur persönlich präsent sein und Prospekte abgeben, sondern mit verschiedenen Aktivitäten für Kinder sowie einem Künstler möglichst viel Publikum an den Stand locken.

«Irgendwann in den nächsten Jahren», wagte Kreuzer einen Blick in die Zukunft, «wird das Freiamt auch Thema der beliebten Wandersendung von SRF bi de Lüt mit Nik Hartmann sein. Wir waren für dieses Jahr im Gespräch, aber es hat noch nicht geklappt.» Man bleibe dran am Ball, beziehungsweise SRF: «Das wäre eine Riesenchance, das wunderschöne Freiamt national bekannt zu machen», schwärmte der ehemalige Walliser Tourismusfachmann.

Bewährtes bewährt sich

Erlebnis Freiamt befasst sich nicht nur mit Zukunftsprojekten. Die Organisation will in erster Linie das erhalten und pflegen, was schon da ist. «Bewährtes bewährt sich, das hat das letzte Jahr gezeigt», erklärte Präsident Herbert Strebel. «Wir haben die Bundes- und Kantonsgelder aus der Strukturförderung geschickt angelegt und primär unsere bestehende Infrastruktur mit Freiämter-, Sagen-. Kinder- und Veloweg aufgefrischt, ausgebaut und mit attraktiven Broschüren noch bekannter gemacht. Davon können wir jetzt und in den nächsten Jahren zehren und auch mit weniger Mitteln unsere Ziele erreichen.»

Das Jahresprogramm ist erneut sehr attraktiv und wird verschiedensten Interessen gerecht. Hier geht es zum Download:

Erlebnis Freiamt

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