Bremgarten
32-Meter-Kamin der Firma Utz wird am 3. Juli gesprengt

In gut zwei Wochen wird der Hochkamin beim alten Heizgebäude der Firma Utz in Bremgarten gesprengt. Verantwortlich ist Sprengmeister Walter Weber aus Erlinsbach, der im Frühling bereits den Sprecherhof in Aarau gesprengt hatte.

Lukas Schumacher
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In gut zwei Wochen wird der 32 Meter hohe Kamin beim Heizgebäude der Utz AG in Bremgarten gesprengt.

In gut zwei Wochen wird der 32 Meter hohe Kamin beim Heizgebäude der Utz AG in Bremgarten gesprengt.

Lukas Schumacher

Auf dem Gelände der Firma Utz in der Unterstadt sind derzeit Abbrucharbeiten des im Gang. Anstelle des alten Heizgebäudes, das abgerissen wird, soll ein neues Thermoformen-Gebäude erstellt werden; ausserdem wird ein Ersatzlager gebaut.

Im Gegensatz zum Heizgebäude wird der alte Industriekamin nicht abgebrochen, sondern gesprengt. Am Mittwoch, 3. Juli, wird der 32 Meter hohe Kamin per Sprengung dem Erdboden gleich gemacht.

Die Fachleute haben sich für eine Sprengung entschieden, weil sich im Kamin ein Stahlrohr befindet, das bei einem Abbruch unter grossem Aufwand entfernt werden müsste. Ausserdem würde ein Abbruch des Kamins die Zulieferung der Firma für zwei oder drei Tage blockieren.

«Unter diesen Umständen ist eine Sprengung die beste Lösung», sagt Hans Hubschmid, Geschäftsführer der Hubschmid AG, Nesselnbach, welche die Abbrucharbeiten ausführt.

Schon am Donnerstag soll das Heizgebäude abgerissen sein, dann steht nur noch der Kamin. «Diesen können wir mit dem Bagger nicht einfach ‹herunterbeissen›, eine Sprengung ist schneller und sicherer», sagt Hubschmid.

Die Sprengung führt der 48-jährige Walter Weber aus, der Geschäftsführer der Firma GU-Sprengtechnik in Erlinsbach. Der erfahrene Sprengmeister und sein Team brachten vor gut drei Monaten den Sprecherhof in Aarau wunschgemäss zu Fall.

Damals war das Publikumsinteresse riesig – in Bremgarten dürfte dies bescheidener ausfallen. Dennoch sagt Hans Hubschmid: «Die Absperrung, um die Zuschauer auf Distanz zu halten, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit.»

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