30000 Franken für neuen Polizeiposten

Der Wohler Gemeinderat hat einen Kredit für die Standortevaluation bewilligt. Zudem laufen die ersten Gespräche zum Kostenteiler im Regionalpolizei-Vertrag, der mit den Partnergemeinden neu ausgehandelt werden soll.

Fabian Hägler
Drucken
Teilen
Marco Veil, Chef Regionalpolizei Wohlen, und sein Team sollen neue Räume erhalten.

Marco Veil, Chef Regionalpolizei Wohlen, und sein Team sollen neue Räume erhalten.

Bis ins Jahr 2017 soll der Mannschaftsbestand der Regionalpolizei Wohlen (Repol) um fünf Polizisten wachsen. Schon im November hat der Einwohnerrat der Aufstockung zugestimmt. Die grössere Regionalpolizei braucht auch mehr Platz. «Um künftig Synergien zu nutzen, wird ein gemeinsamer Standort für Regional- und Kantonspolizei gesucht», informierte Gemeindeammann Walter Dubler an der letzten Einwohnerratssitzung.

Inzwischen ist auch klar, was die Abklärungen kosten. «Die externen Kosten für die Standortevaluation betragen 60000 Franken», sagte der Gemeindeammann. Die Hälfte davon, also 30000 Franken, übernimmt die Gemeinde Wohlen. Dubler begründete dies damit, dass sich die Zahl der Arbeitsplätze und der Raumbedarf von Regional- und Kantonspolizei für den gemeinsamen Posten «in der gleichen Grössenordnung bewegen». Weil dieser Betrag nicht im Budget 2013 enthalten ist, hat der Gemeinderat den Zahlungskredit von 30000 Franken in eigener Kompetenz bewilligt. Dies war laut Dubler nötig, weil die Ausgabe «keinen Aufschub geduldet» habe. In Wohlen würden verschiedene mögliche Standorte evaluiert, im kommenden Jahr sollen die Ergebnisse präsentiert werden.

Bei der Diskussion über die Aufstockung der Regionalpolizei hatte insbesondere die FDP darauf beharrt, der Gemeinderat müsse den Regionalpolizei-Vertrag mit den Partner-gemeinden neu aushandeln. Eine entsprechende Motion, mit der sämtliche Parteien eine Änderung des für Wohlen nachteiligen Kostenverteilers verlangen, hat der Gemeinderat am Montag entgegengenommen.

«Erste Gespräche laufen bereits», sagt Gemeindeschreiber Christoph Weibel. Ziel sei es, dem Einwohnerrat an der Sitzung vom 27. Mai 2013 den neuen Vertrag vorzulegen.