Villigen
Pensen reichen nicht mehr: Bausekretariat und Schulverwaltung sollen aufgestockt werden

Neben Pensenaufstockungen geht es an der kommenden Gemeindeversammlung auch um die Sanierung von Dorfstrasse und Stillihusstrasse sowie um die Neugestaltung des Spielplatzes Erbslet.

Michael Hunziker
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Das Gemeindehaus Villigen.

Das Gemeindehaus Villigen.

Bild: Sandra Ardizzone

Gleich zwei Pensen­erhöhungen stehen zur Diskussion an der Gemeindeversammlung in Villigen: bei der Schulverwaltung von aktuell 20 bis 30 Prozent auf neu 50 Prozent, beim Bausekretariat von aktuell 20 Prozent auf neu 40 Prozent. Mit der Umsetzung der neuen Führungsstrukturen der Volksschule auf Anfang 2022 – und der damit verbundenen Abschaffung der Schulpflege – wird das Aufgabenprofil der Schulverwaltung erheblich aufgewertet, hält der Gemeinderat fest.

Um alle Aufgaben bewältigen zu können, sei das bisherige Pensum zu bescheiden und entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen. Dem Gemeinderat ist es wichtig, «dass zur Ergänzung der Schulleitung eine neue, schlagkräftige Schulverwaltung installiert wird». Mit der angestrebten Pensenerhöhung werde der rasanten Entwicklung der Schule Rechnung getragen.

Mehrere Schnittstellen und auch Reibungsverluste

Auch beim Bausekretariat sind die Abläufe anspruchsvoll. Seit der Einführung war das Pensum gemäss Gemeinderat stets zu knapp bemessen. «Weil der Bewilligungsprozess bis zur Abnahme der Bauten nicht von einer Person abgedeckt werden kann, ergeben sich neben Reibungsverlusten mehrere Schnittstellen, die fehleranfällig sind», so die Behörde.

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Dienstag, 15. Juni, über zwei Kredit­abrechnungen, die Rechnung 2020, die unveränderte Gemeinderatsbesoldung für die Amtsperiode 2022–2025, den Kredit von 1,43 Mio. Franken für die Sanierung von Dorfstrasse und Stillihusstrasse sowie den Kredit von 200'000 Franken für die Neugestaltung des Spielplatzes Erbslet.

Entstehen soll sicherer und attraktiver Begegnungsplatz

Die heutigen Spielgeräte sind laut Gemeinderat in die Jahre gekommen und «grösstenteils unattraktiv». Auch sei der Fallschutzboden nicht mehr zweckdienlich. Die Richtlinien der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) würden nicht mehr erfüllt. In Zusammenarbeit mit der Firma Florian Gartenbau GmbH, Etzgen, hat der Gemeinderat einen neuen Spielplatz für die Schulanlage Erbslet erarbeitet.

Entstehen soll, nennt die Be­hörde das Ziel, ein sicherer und attraktiver Spiel- und Begegnungsplatz für Familien und Kinder, der auch ein wichtiger Bestandteil ist des Pausen­platzes der Schule Erbslet. Vorgesehen ist ein Mix an Spiel­geräten für verschiedene Altersstufen.

Gemeindeversammlung Dienstag, 15. Juni, 20 Uhr, Schulanlage Erbslet.

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