Windisch
«Velomacherei»: Hier treffen sich Profis und «Gümmeler»

Die «Velomacherei» ist Werkstatt, Heimat eines Velo-Teams und soll Platz für kulturelle Anlässe wie Public-Viewings und Konzerte bieten.

Irene Hung-König
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Die "Velomacherei" in Windisch
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Die Gäste werden mit Bratwurst und Brot verpflegt. Von Irene Hung-König
Der Windischer Matthias Minder ist Teammanager und sportlicher Leiter. Von Irene Hung-König
Die Gäste erkunden die Velomacherei. Von Irene Hung-König
Die Band 18Strings sorgt für musikalische Unterhaltung. Von Irene Hung-König

Die "Velomacherei" in Windisch

Aargauer Zeitung

In der alten Seifenfabrik an der unteren Klosterzelgstrasse 8 wimmelt es an diesen Nachmittag nur so von Velofans. Die neusten Bahnvelos mit den markanten Scheibenrädern sind an der hohen Decke befestigt ebenso die Schweizer Velo-Trikots. Die Sportler, die für das «TrackTeam BE electric RV Zürich» Bahnrennen bestreiten, sitzen an den Holztischen.

Die Band «18Strings» unterhält mit bekannten Blues- und Rock-Songs auf der Bühne. Über dem braunen Sofa an der Wand hängen grosse Fotografien von Radrennfahrern im Sprint einerseits und der verregneten offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon andererseits. Einer der abgebildeten Sprinter, Peter Studer, gehört zum Team 2018/19.

«Die Velomacherei soll der erste Ansprechpartner im Bahnrennsport sein, schweizweit», erklärt Matthias Minder, Teammanager und sportlicher Leiter. Der Raum soll aber nicht nur als Werkstatt und Heimat der Sportler funktionieren, sondern Platz für Konzerte oder Public-Viewings bieten.

Dann stellt er die jungen Radrennfahrerinnen und Radrennfahrer vor, die ab Mai wieder ihre Runden auf der offenen Rennbahn Zürich-Oerlikon drehen werden. Die jüngsten im Team sind Noah Obrist und Gian Hüglin. Marie-Lise Sautebin nimmt mit dem Trackteam ihre 2. Saison in Angriff. Neu dabei sind Désirée Ehrler und Andrea Waldis. Letztere wurde Ende Februar an den Weltmeisterschaften 7. im Punktefahren.

Fitmachen für Profi-Karriere

Peter Studer und Marc Frossard gehören ebenfalls dazu, genauso wie Cyrill Steinacher, der neu in der Elite-Klasse mitfährt. Sie werden auf der Bahn unterstützt und gefördert, um für eine Karriere bei den Profis fit gemacht zu werden.

Zur Kooperation mit dem RV Zürich meint Minder: «Wir generieren für den Club neue Mitglieder und ihre Sportler haben die Möglichkeit, von uns professionell betreut zu werden.»

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