Remigen
Damit die Autos nicht auf der Strasse abgestellt werden müssen

Die Schaffung von neuen öffentlichen Parkplätzen bietet verschiedene Vorteile, ist der Gemeinderat Remigen überzeugt.

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Für Veranstaltungen im Schulhaus sowie in der Turnhalle soll ein grösseres Angebot an öffentlichen Parkplätzen geschaffen werden.

Für Veranstaltungen im Schulhaus sowie in der Turnhalle soll ein grösseres Angebot an öffentlichen Parkplätzen geschaffen werden.

Sandra Ardizzone (14. April 2020)

Das Angebot reicht oft nicht mehr aus: An der Gemeindeversammlung in Remigen steht ein Kredit von 65'000 Franken zur Diskussion für die Erstellung von öffentlichen Parkplätzen.

Mit dem Bau des Schulraum-Pavillons ist ein Teil der Parkplätze beim Schulareal weggefallen, führt der Gemeinderat aus. Bereits bei kleinen Veranstaltungen mit auswärtigen Besucherinnen und Besuchern reiche das Angebot beim Schulareal nicht mehr aus und die Fahrzeuge müssten teilweise entlang der Gemeindestrassen abgestellt werden.

«Entsprechende Anfragen häufen sich»

Die Schaffung von neuen öffentlichen Parkplätzen entlang der unteren Leestrasse bietet gemäss der Behörde verschiedene Vorteile. Für Veranstaltungen im Schulhaus sowie in der Turnhalle bestehe ein grösseres Angebot, ohne dass auf die Gemeindestrassen ausgewichen werden müsse. Weiter könne der Vorplatz des Schulhauses vollständig von den Schülerinnen und Schülern als Spielfläche genutzt werden.

Und: «Immer mehr Besucher möchten die Natur in und rund um Remigen geniessen», fügt der Gemeinderat an. «Entsprechende Anfragen nach öffentlichen Parkplätzen häufen sich. Ebenso gehen vermehrt Anfragen von Einwohnerinnen und Einwohnern ein, an welchen Orten ihre Besucher bei privaten Anlässen ihre Fahrzeuge abstellen können. Diesen Interessensgruppen könnte mit den neuen Parkplätzen ein Angebot unterbreitet werden.»

Kindergarten-Sanierung schlägt zu Buche

Überdies entscheiden die Stimmberechtigten am Mittwoch, 1. Dezember, über die angepasste Gemeindeordnung sowie das Budget 2022 mit einem unveränderten Steuerfuss von 98%. Dieses schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 333'600 Franken ab.

Die grösste anstehende Investition ist die Sanierung und Optimierung des Kindergartens, die für die Jahre 2023 bis 2024 vorgesehen ist, schreibt der Gemeinderat zur Finanzplanung. Für die Planung sei eine erneute Steuerfusserhöhung im 2024 einberechnet worden. «Nur so können die Nettoschuld in einem tragbaren Rahmen sowie die Bilanzüberschüsse im positiven Bereich gehalten werden.» (mhu)

Gemeindeversammlung Mittwoch, 1. Dezember, Turnhalle; 20 Uhr Ortsbürger; 20.15 Uhr Einwohner.

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