Brugg-Windisch

Neun Jahre nach Mülimatt-Eröffnung: Nun wird die Zufahrt beschriftet

So manche Sportler finden den Weg zum Sportausbildungszentrum Mülimatt nicht. Das soll sich ändern.

Claudia Meier
Drucken
Teilen
Da, wo die Steine liegen, und beim dunklen Pfosten im Hintergrund sollen neue Stelen auf den Mülimatt-Eingang hinweisen.

Da, wo die Steine liegen, und beim dunklen Pfosten im Hintergrund sollen neue Stelen auf den Mülimatt-Eingang hinweisen.

Claudia Meier (cm)

Unter dem Motto «bewegen, begegnen, verbinden» wurde im November 2010 das Sportausbildungszentrum Mülimatt eingeweiht. Entstanden ist ein Gemeinschaftswerk des Kantons und der Stadt Brugg, das zwei Dreifachsporthallen sowie Unterrichtsräume umfasst und das für die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie das Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Brugg bestimmt ist. Der Kanton Aargau trug 18 Millionen Franken der Baukosten, die Stadt Brugg gut 15 Millionen.

Seit der Inbetriebnahme dieses imposanten Bauwerks, direkt an der Aare auf Windischer Boden gelegen, sind hier Tausende Sportler und Veranstaltungsgäste ein- und ausgegangen. Doch längst nicht alle haben die Zufahrt respektive die Eingangstüre auf Anhieb gefunden. Das soll sich nun ändern.

Stelen für 50'000 Franken

Mit zwei «Betonskulpturen» sollen die Zufahrt sowie der Haupteingang des Sportausbildungszentrum Mülimatt neu markiert werden. So steht es im Baugesuch der Stadt Brugg und von Immobilien Aargau. Die Pläne liegen noch bis 8. Juli bei der Abteilung Planung und Bau der Gemeinde Windisch öffentlich auf. Als Projektverfasser ist das Architekturbüro Paul Zimmermann und Partner aus Vitznau aufgeführt. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf 50'000 Franken. Die erste Stele wird bei der Einfahrt von der Gaswerkstrasse montiert, die zweite gleich nach dem Fussweg, der zum Aaresteg führt, vor der Eingangstür. Über 2,2 Meter hoch werden die beiden Stelen mit Richtungsweisung sein.

Sprecherin Claudia Penta vom zuständigen Departement Finanzen und Ressourcen (DFR) bestätigt, dass der schlecht aufzufindende und markierte Eingang seit der Eröffnung der Mülimatt-Hallen von verschiedenen Seiten bemängelt wurde. Deshalb sei mit der Tochter Eloisa Vacchini des verstorbenen Architekten Livio Vacchini nach einer Lösung gesucht worden. «Zusammen mit der Miteigentümerin der Mülimatt, der Stadt Brugg, hat man sich für die Betonstelen sowie eine Bodenmarkierung entschieden», fährt Penta fort.

Fahrzeugschäden wegen Steinen

Gleichzeitig wird die Eingangstüre grösser beschriftet. Und bei der Zufahrt werden laut der DFR-Sprecherin Steine, die das Überfahren der Wiese verhindern sollen, aus der Rasenfläche entfernt. «Diese Steine haben in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen geführt, da sie teilweise von den Autofahrern übersehen wurden, was Fahrzeugschäden zur Folge hatte», hält Penta weiter fest.

Die Gesamtkosten von 50'000 Franken werden je zur Hälfte vom Kanton und von der Stadt Brugg getragen.