Goldener Koch 2021
Aargauer Kochtalent schafft es beim renommiertesten Kochwettbewerb der Schweiz auf das Podest – mit diesen Kreationen

Der Westschweizer Paul Cabayé wurde am Montagabend zum «Goldenen Koch 2021» gekürt. Der Bözberger Finalist André Kneubühler konnte sich mit viel Liebe zum Detail den dritten Platz sichern. Sein Commis durfte einen Sonderpreis in Empfang nehmen.

Claudia Meier
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André Kneubühler scheut beim Finale im Kursaal Bern keinen Aufwand.

André Kneubühler scheut beim Finale im Kursaal Bern keinen Aufwand.

Bild: zvg

Das Wettkochen unter den vier Finalisten im Kursaal Bern fand coronabedingt ohne Publikum statt. Während fünfeinhalb Stunden wurde den vier Finalisten (drei Männer und eine Frau) genau auf die Finger geschaut. Gefragt war höchste Konzentration und Präzision bei der Zubereitung einer Fisch- sowie einer Fleischplatte für je zwölf Personen.

André Kneubühler vom Bözberger Ortsteil Gallenkirch ist Sous-Chef im Restaurant Stucki in Basel bei Spitzenköchin Tanja Grandits. Der 27-Jährige schaffte es auf den dritten Platz. Zum Sieger und somit zum «Goldenen Koch 2021» erkoren wurde Paul Cabayé. Der 28-Jährige arbeitet im Restaurant de l'Hôtel de Ville de Crissier als Chef de Partie Fleisch. Die 23-jährige Chef de Partie Stéphanie Zosso vom Schüpbärg-Beizli in Schüpfen wurde Zweite. Und Euloge Malonga (36), Stellvertretender Küchenchef, Wohnguet Täuffelen, Restaurant Ambiance, Täuffelen landete auf dem vierten Platz.

Verschiedene Garmethoden mussten kombiniert werden

Das Fischgericht, bestehend aus Schweizer Zuchtlachs, musste mit zwei verschiedenen Garmethoden zubereitet und 4 Stunden und 15 Minuten nach dem Start abgeliefert werden.

Der Fischteller von André Kneubühler.

Der Fischteller von André Kneubühler.

Bild: zvg

Beim Fischgericht mussten drei separate vegetarische Garnituren kreiert werden.

Diese Fischplatte lieferte André Kneubühler im Finale ab.

Diese Fischplatte lieferte André Kneubühler im Finale ab.

Bild: zvg

Das Fleischgericht, bestehend aus Rindshuftdeckel vom Schweizer Rind und Schweizer Ochsenschwanz, folgte 1 Stunde und 15 Minuten danach.

Der Fleischteller von André Kneubühler.

Der Fleischteller von André Kneubühler.

Bild: zvg

Beim Fleischgericht waren zwei separate Garnituren gefragt, wovon eine vegetarisch sein musste.

So sah die Fleischplatte von André Kneubühler aus.

So sah die Fleischplatte von André Kneubühler aus.

Bild: zvg

Insgesamt standen den Finalisten also 5 Stunden und 30 Minuten zur Verfügung, wobei ihnen ein Commis assistieren durfte. Die Gerichte wurden auf Platten präsentiert. Tom Walter wurde zum besten Commis gewählt. Er erhielt einen Sonderpreis. In einer Mitteilung heisst es:

«Die Art und Weise, wie der Kandidat André Kneubühler während des Finals in der Küche unterstützte, war von herausragender Qualität und fiel den Verantwortlichen ganz besonders positiv auf.»

Die Teamleistung von Tom Walter und André Kneubühler zeigte gut auf, wie intensiv sich die beiden auf den hochkarätigen Wettbewerb vorbereitet hatten.

Beurteilt wurden die Kreationen der Teilnehmenden von einer renommierten Degustationsjury sowie der Ehrenjury, in der Ivo Adam (Direktor Casino Bern) und Guy Savoy (Guy Savoy, Monnaie de Paris) sassen. Paul Cabayé erlangte dabei die höchste Punktzahl.

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