Zusammenschluss

Gemeinsam statt einsam: Brugg und Schinznach-Bad wollen fusionieren

Schinznach-Bad und Brugg wollen fusionieren - das gaben Daniel Moser, Ammann Brugg, und Oliver Gerlinger, Ammann Schinznach-Bad, heute bekannt. Der Projektierungskredit soll im Juni vor den Einwohnerrat, beziehungsweise vor die Gemeindeversammlung

Janine Müller
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Nicole Seiler (Gemeindeschreiberin Schinznach-Bad), Oliver Gerlinger (Gemeindeammann Schinznach-Bad), Daniel Moser (Stadtammann Brugg), Yvonne Brescianini (Stadtschreiberin Brugg).

Nicole Seiler (Gemeindeschreiberin Schinznach-Bad), Oliver Gerlinger (Gemeindeammann Schinznach-Bad), Daniel Moser (Stadtammann Brugg), Yvonne Brescianini (Stadtschreiberin Brugg).

HO

Wird der Projektierungskredit im Juni von beiden Gemeinden angenommen, dürfte im Herbst 2018 oder im Frühling 2019 über die Fusion abgestimmt werden. Per 1. Januar 2020 wäre dann eine Fusion realisierbar, sofern der Zeitplan eingehalten werden kann.

Bereits seit 2013 ist eine Projektgruppe dabei, eine Fusion zu prüfen. Unter der Leitung von Anwalt und Mediator Markus Leimbacher traf eine Gruppe, bestehend aus der Brugger Stadtschreiberin Yvonne Brescianini und der Gemeindeschreiberin von Schinznach-Bad, Nicole Seiler, sowie den jeweiligen Leitern der Finanzen und Vertreter des Gemeinde- bzw. des Stadtrats.

Geprüft wurden von der Projektgruppe vor allem die Knackpunkte Schule, Eigenwirtschaftsbetriebe, Feuerwehr und Finanzen. Die Gruppe kam zum Fazit, dass „keine unüberwindbaren Probleme aufgetaucht sind“, wie Oliver Gerlinger sagt. Und Stadtammann Daniel Moser ergänzt: „Für beide Gemeinden hätte die Fusion eine positive Wirkung.“