Brugg

Erhöhtes Bildungsniveau in der Region Brugg – dank Pendler

Gerade eben hat die Neue Aargauer Bank (NAB) ihre Regionalstudie zur Mobilität des Aargaus veröffentlicht. Diese zeigt: Die Region Brugg/Zurzach profitiert von hoch qualifizierten Zupendlern.

Elisabeth Feller
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Manche pendeln nicht weg, sondern in die Region Brugg/Zurzach, was diese bereichert. Wal/az-archiv

Manche pendeln nicht weg, sondern in die Region Brugg/Zurzach, was diese bereichert. Wal/az-archiv

Walter Schwager/az-Archiv

Bei der Erreichbarkeit der Beschäftigten weist die Region Brugg/Zurzach laut NAB-Studie für fast alle ihrer Gemeinden ein hohes Erreichbarkeitsniveau auf. Der Pendlersaldo nach Zürich fällt im Vergleich zu anderen Aargauer Regionen mit 2700 mehr Weg- als Zupendlern allerdings am negativsten aus.

Gegenüber dem Fricktal, Mutschellen und Freiamt verzeichnet Brugg/Zurzach jedoch positive Pendlersaldi. Insgesamt stammen rund 65 Prozent der Zupendler in der erwähnten Region aus dem Aargau.

Was gewinnt Brugg/Zurzach durch Pendler? Gemäss NAB-Studie ein erhöhtes Bildungsniveau: Den 35 Prozent von hoch qualifizierten Zupendlern stehen 31 Prozent hoch qualifizierte Wegpendler gegenüber.

Das Qualifikationsniveau der Zupendler ist somit ähnlich hoch wie in den Wirtschaftsballungsräumen Basel, Bern und Zürich. Mit der allgemeinen Steigerung des Qualifikationsniveaus hat der Anteil der Personen mit tertiärer Ausbildung insgesamt in allen Regionen des Kantons Aargau überproportional zugenommen.

Wie sieht es in der Region Brugg/Zurzach im Hinblick auf die Branchenstruktur aus? Im Vergleich zum kantonalen und schweizerischen Mittel sind die Bereiche Elektrotechnik, Forschung und Entwicklung sowie Energieversorgung stark ausgeprägt.

Noch bezahlbarer Wohnraum

Der Aargau, so die Regionalstudie, ist der mobilste Kanton der Schweiz, und das macht ihn für Private zum beliebtesten nationalen Wohnort – mit in der Region Brugg/Zurzach noch bezahlbaren Preisen für Miete oder Eigentum.

In der Stadt Brugg müssen 591 000 Franken für Stockwerkeigentum mittleren Standards, für ein Einfamilienhaus mit hohem Standard 1,4 Mio. Franken bezahlt werden. In Windisch sind dies 649 000 Franken (1,56 Mio. Franken); in Birr 581 000 Franken (1,39 Mio. Franken); in Bad Zurzach 579 000 Franken (1,33 Mio. Franken), in Döttingen 656 000 Franken (1,3 Mio. Franken), in Würenlingen 604 000 Franken (1,64 Mio. Franken).