Bözberg
Turnhallen Ursprung, Chapf und Linn liefern künftig Sonnenstrom

In nur etwas mehr als einer Stunde hat die Gemeindeversammlung in Bözberg allen Geschäften klar zugestimmt, unter anderem dem Kredit von 100'000 Franken für die Sanierung der Turnhallen Ursprung, Chapf und Linn.

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Genehmigt wurde unter anderem die Jahresrechnung 2020 sowie die gleichbleibende Besoldung des Gemeinderats.

Genehmigt wurde unter anderem die Jahresrechnung 2020 sowie die gleichbleibende Besoldung des Gemeinderats.

jam/Archiv AZ

Fotovoltaikanlagen sollen installiert werden auf vier gemeindeeigenen Liegenschaften in Bözberg: Im Hinblick auf einen Einbau müssen bei den Dächern der rund 65 Jahre alten Turnhallen Ursprung und Chapf die Holzkonstruktionen verstärkt werden, um das zusätzliche Gewicht aufnehmen zu können. Gleichzeitig ist geplant, die Fassade der 30-jährigen Mehrzweckhalle in Linn zu sanieren und neu zu streichen.

Die Gemeindeversammlung hat am Mittwochabend den nötigen Kredit von 100'000 Franken klar genehmigt. In einem nächsten Schritt wird nun das Baugesuch öffentlich aufgelegt.

Vorgesehen ist ein sogenanntes Fotovoltaik-Contracting mit der AEW Energie AG. Die Gemeinde stellt als Grundstückeigentümerin die Gebäudedächer für eine Nutzungsdauer von 30 Jahren zur Verfügung, die AEW Energie AG investiert und betreibt die Anlagen. Die erzeugte Energie beträgt voraussichtlich durchschnittlich 280'000 kWh pro Jahr.

Weiter mit grosser Mehrheit angenommen haben die 56 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 1209 Stimmberechtigten – in etwas mehr als einer Stunde die Jahresrechnung 2020, die Kreditabrechnung «Lärmschutzmassnahmen an Kantonsstrassen», die Pensumerhöhung der Schulverwaltung von 20 auf 30 Prozent sowie die gleichbleibende Besoldung des Gemeinderats für die Amtsperiode 2022–25. Nur da und dort tauchte die eine oder andere Frage auf.

Unter «Verschiedenes» informierte der Gemeinderat unter anderem über die Sondierbohrungen der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra), über den Stand der Dinge in Sachen Gesuch des Vereins ProLinn zur Wiederherstellung des Ortschaftsnamens «Linn», über die ersten Ergebnisse im Mitwirkungsverfahren zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung sowie über die geplante 1.-August-Feier. (mhu)

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