«Badener Modell»

Neue Finanzspritze: Stadt Baden schnürt neues Corona-Hilfspaket für Beizen, Mieter und Kitas

Im Mai hatte die Stadt Baden ein Millionen-Hilfspaket geschnürt. Nun ist es klar: Die Massnahmen gelten bis Ende Jahr.

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Ausgang in Baden: Beizen und Lokale erhalten Unterstützung bei den Mieten. (Archivbild)

Ausgang in Baden: Beizen und Lokale erhalten Unterstützung bei den Mieten. (Archivbild)

Alex Spichale

Im Mai schnürte der Badener Stadtrat ein Corona-Hilfspaket in Millionenhöhe. Es handelt sich um das sogenannte "Badener Modell". Es gilt bei Geschäftsmieten und weiten Lokalitäten, die kulturell oder für Veranstaltungen genutzt werden. Nun teilt die Stadt Baden mit, dass der Stadtrat das Modell zumindest bis Ende 2020 weiter anwenden.

Der Stadtrat wolle mit unbürokratischen Massnahmen "einen wesentlichen Beitrag an die Milderung der Corona-Folgen leisten", wie die Stadt mitteilt. Gewerbler seien teilweise stark von Umsatzbussen betroffen gewesen. Sie hätten von der Stadt Baden eine wertvolle Unterstützung erhalten.

"Eine sehr wirtschaftliche Lösung"

"Mit diesem Unterstützungspaket soll der Einkaufs- und Begegnungsort Baden weiterhin konkurrenzfähig und lebendig bleiben." Das "Badener Modell" helfe Leerstände von Gewerbeflächen sowie neu Kultur- und Veranstaltungslokalen zu verhindern und sei dadurch mittel- bis langfristig betrachtet "eine sehr wirtschaftliche Lösung".

«Es ist dem Stadtrat weiterhin ein grosses Anliegen, wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie für Betroffene abzufedern, soweit es unsere Möglichkeiten erlauben», sagt Stadtammann Markus Schneider.

"Durch die Weiterführung des 'Badener Modells' bis Ende Jahr wird es gelingen, Leerstände zu verhindern", ergänzt Stadtrat Philippe Ramseier.

Der Stadtrat hat ausserdem entschieden, dass die privaten Kinderkrippen ebenfalls bis Ende 2020 ihre Umsatzeinbussen melden können und von einer entsprechenden Mietzinssenkung profitieren sollen. (pz)