Spreitenbach

Das älteste wird zum modernsten Einkaufszentrum

Umbau des Shoppi wird zwei Jahre dauern und kostet rund 80 Millionen Franken. Mit dem Umbau werden auch einige Läden umgestaltet und ihren Standort ändern. Die Bauarbeiten werden anfang 2013 beginnen.

Dieter Minder
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Centerleiter Patrick Stäuble auf dem Rollband, das versetzt werden soll. Chris Iseli

Centerleiter Patrick Stäuble auf dem Rollband, das versetzt werden soll. Chris Iseli

«Die Kundenströme verlaufen seit dem Bau der Center Mall und der Neugestaltung des Tivoli ganz anders», sagt Patrick Stäuble, Leiter des Einkaufszentrums Shoppi Tivoli in Spreitenbach. Das Geschoss der Center Mall mündet ins Obergeschoss des Shoppi. «Mit dem Umbau wollen wir den Zugang zum Erdgeschoss des Shoppi verbessern.» Zugleich werden innerhalb des Shoppi einige Läden umgestaltet und ihren Standort ändern. Anfang 2013 werden die Bauarbeiten beginnen.

Im April werden die neuen Rollbänder im Ostteil eingebaut, in der 2. Jahreshälfte die Rollbänder im Westteil. «Rollbänder verwenden wir, weil sie behindertengängig und für Kinder sicherer sind», betont Stäuble. Ab Mitte 2013 beginnen die Umbauarbeiten bei Denner, Migros und Manor. In rund 2 Jahren wird das erneuerte Shoppi eingeweiht. Dann sind die drei Hauptelemente des ältesten und grössten Schweizer Einkaufszentrums, das Tivoli, die Center Mall und das Shoppi, erneuert.

Posteingang ersetzt Osteingang

«Coop wird auf der Ostseite ein neues Geschäft mit rund 2500 m2 Fläche eröffnen», sagt Stäuble. Dies zieht eine vollständige Umgestaltung jenes Gebäudeteiles nach sich. Um mehr Innenfläche zu erhalten, werden die zurückgesetzten Fassadenteile nach aussen verschoben. «Die damit gewonnene Fläche wird nicht zu Verkaufsfläche, sondern kommt der Mall zugute», sagt Stäuble. «Begegnungszonen sind ein wichtiges Element des Projektes.»

Zum Charakter des Shoppi gehört seit dessen Anfängen die Mischung von grossen und kleinen Läden. Der heutige Eingang auf der Ostseite wird geschlossen. «Dafür werden wir den Eingang bei der Post aufwerten.» Schon bisher habe dieser, auch dank den davor liegenden Bushaltestellen, stark an Bedeutung gewonnen. Vom Umbau ist auch das Hallenbad betroffen, das die Eigentümerin des Shoppi für die Gemeinde betreiben muss.

Migros und Denner ziehen in den Bereich, in dem sich heute der Coop befindet. «Migros richtet einen Laden ein, der insbesondere auf die Nahversorgung für die Spreitenbacher ausgerichtet ist», sagt Stäuble. Manor bleibt im Bereich des heutigen Ladens, wird diesen aber nach einem neuen Konzept umgestalten.

Die gesamten Baukosten liegen bei 80 Millionen Franken. Eine Investition, die sich lohnt. «Als grösstes Einkaufszentrum der Schweiz glauben wir an Wachstum», sagt Stäuble. Rund 5,6 Millionen Kunden kaufen pro Jahr in einem der über 15 Läden im Shoppi Tivoli ein.