ASE-Prozess
Nach Beschwerde des Staatsanwalts beim Bundesgericht: Obergericht verdoppelt die Strafe für Simon Müller

Das Obergericht verurteilt den ehemaligen Verwaltungsrats-Präsidenten der «ASE Investment AG» zu viereinhalb Jahren Gefängnis.

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ASE Investment in Frick. Von hier aus wurden über 800 Anleger geprellt.

ASE Investment in Frick. Von hier aus wurden über 800 Anleger geprellt.

Keystone

Der ehemalige Verwaltungsrats-Präsident der «ASE Investment AG», Simon Müller, wird vom Obergericht wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Misswirtschaft und Geldwäscherei zu viereinhalb Jahren verurteilt. Dies berichtet «onlinereports.ch» am Mittwoch. Das Obergericht hat damit in seinem zweiten Urteil zum Fall die Strafe beinahe verdoppelt.

Mit dem ersten Urteil des Obergerichts war der Staatsanwalt nicht zufrieden gewesen. Er gelangte deshalb an das Bundesgericht, das die Beschwerde gutgeheissen und den Fall zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückgewiesen hat. Das Urteil kann nun seinerseits wiederum vor Bundesgericht angefochten werden. Insgesamt wurden beim ASE-Betrug rund 2000 Kunden um 170 Millionen Franken geschädigt. (twe)