Industrie

ABB baut den Chinesen eine 2000 Kilometer lange Hochspannungsleitung

Der Industriekonzern ABB hat einen Grossauftrag an Land gezogen. ABB entwickelt und liefert Schlüsselkomponenten für eine über 2000 Kilometer lange Ultrahochspannungsleitung.

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Keystone

Die Leitung transportiere ab 2013 Strom aus Wasserkraft aus der zentralen Provinz Sichuan in die stark industrialisierte Küstenregion der östlichen Provinz Jiangsu, teilte ABB am Mittwoch in einem Communiqué mit. Die Ultrahochspannungsleitung werde eine Nennleistung von 7200 Megawatt erbringen. Auftraggeber sei die staatliche Stromnetzgesellschaft State Grid Corporation of China (SGCC).

Die Stromübertragung mit Ultrahochspannung habe Vorteile. So würden Stromverluste reduziert. Die Technologie eigne sich insbesondere für grosse Länder wie China und Indien, wo die Industrie- und Bevölkerungszentren häufig weit entfernt von den Energiequellen lägen.