Zwölf neue Pflegestudios und eine neue Cafeteria

Nach dreieinhalb Jahren Planungs- und Bauzeit hat die Stiftung Alterssiedlung Küttigen den Erweiterungsbau des Seniorenzentrums Wasserflue in Betrieb genommen.

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Kernstück der Erweiterung sind 12 neue Pflege-Studios mit Ferienzimmer sowie eine geräumige Cafeteria. Mit dem Erweiterungsbau verfügt das Seniorenzentrum Wasserflue nun über 68 Betten und 20 Alterswohnungen. Er kann am 29. Mai besichtigt werden.

Wie Peter Forster, Präsident der Stiftung Alterssiedlung, mitteilt, ist ein Teil der Studios bereits belegt oder reserviert. Die neue Cafeteria entspreche nun heutigen Ansprüchen. Die Büros der Zentrumsleitung und der Verwaltung sind in den neuen Eingangsbereich integriert. Zurzeit werden die letzten Arbeiten in der Umgebung fertiggestellt.

Keine weiteren Steuergelder

Im alten Hausteil werden in den nächsten Wochen noch verschiedene Anpassungs- und Umbauarbeiten durchgeführt. Die mehr als 20-jährige Küche wird anschliessend einer umfassenden Sanierung und Erneuerung unterzogen. Laut Peter Forster ist der Stiftungsrat besonders erfreut, dass der Kostenvoranschlag eingehalten werden kann und somit auch für den Erweiterungsbau keine weiteren Steuergelder beansprucht werden. Laut Forster «führt die Stiftung den Betrieb des Seniorenzentrums im Auftrag der Gemeinde und erfüllt gemäss neuem Pflegegesetz eine Gemeindeaufgabe».

Das Rechnungsjahr 2010 schliesst erfreulicherweise mit einem kleinen Überschuss. Der Stiftungsrat hatte ursprünglich für 2010 ein grösseres Defizit budgetiert. Wegen geringerer Personalkosten und guter Auslastung konnten höhere Erträge erwirtschaftet werden. Nach Vornahme von Rückstellungen wurde ein Überschuss von 39000 Franken erzielt.

Demission von Edith Boxler

Während fast 10 Jahren war Edith Boxler als Delegierte des Altersheimvereins Mitglied im Stiftungsrat Alterssiedlung Küttigen. Die Vizepräsidentin des Stiftungsrates ist auf die diesjährige GV des Vereins zurückgetreten. Er bedauere diesen Rücktritt sehr, teilt der Stiftungsrat mit. Edith Boxler habe die Zeit mitgeprägt, als es der Stiftung wegen einer grösseren Erbschaft möglich war, den Bau von Alterswohnungen voranzutreiben. Im gleichen Zug war beschlossen worden, gleichzeitig einen Erweiterungsbau mit zusätzlichen Betten zu erstellen und das mehr als 20-jährige Heim umfassend zu renovieren.

Edith Boxler war von allem Anfang an in diese Planungen involviert. Beim Studienauftrag war sie Mitglied der Jury, die aus einem breiten Spektrum von Architekten-Arbeiten das Siegerprojekt des Architekturbüros Schneider&Schneider erkoren hat. Edith Boxler war zudem wichtiges Mitglied in der Baukommission. (kel)

Tag der offenen Tür der Stiftung Alterssiedlung Küttigen. Der Erweiterungsbau kann am Sonntag, 29. Mai, von 11 bis
16 Uhr besichtigt werden.