Riesiger Haufen
Buchs hat jetzt auch einen Berg – das hat mit dem Kantonsspital zu tun

Zwischen dem Nordring und dem Amsleracherweg hat eine Wöschnauer Baufirma einen grossen Haufen Sand und Kies deponiert. Weshalb?

Nadja Rohner
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Eindrücklich: Der Aushub-Haufen der Gebr. Huber AG an der nordwestlichen Ecke von Buchs.

Eindrücklich: Der Aushub-Haufen der Gebr. Huber AG an der nordwestlichen Ecke von Buchs.

Nadja Rohner

Buchs ist eigentlich eine ziemlich flache Gemeinde. In der nordwestlichen Ecke jedoch erhebt sich seit einigen Tagen ein veritabler «Monte Buchs»: Die Baufirma Gebr. Huber AG aus der Wöschnau deponiert auf der leeren Industrieparzelle gegenüber der Eniwa eine grosse Menge an Aushubmaterial. Das meiste davon stammt aus der Baugrube für den neuen KSA-Neubau «Dreiklang».

Baustelle Kantonsspital Aarau im Dezember 2021.

Baustelle Kantonsspital Aarau im Dezember 2021.

Michael Küng

Weil das wiederverwertbare Material später für die Hinterfüllung des Fundaments erneut gebraucht wird, mache es aus ökologischen wie ökonomischen Gründen Sinn, es ganz in der Nähe zu lagern und so zahlreiche Lastwagenfahrten einzusparen, erklärt der Geschäftsführer der Baufirma, Hans Huber. Auf dem KSA-Gelände hat es für die Lagerung keinen Platz, deshalb wird es auf die Parzelle in Buchs gebracht.

Der Lastwagen zeugt eindrücklich die Dimensionen des Haufens.

Der Lastwagen zeugt eindrücklich die Dimensionen des Haufens.

Nadja Rohner

Auch wenn der «Monte Buchs» noch nie derart hoch war – die Gebr. Huber AG verwendet das Grundstück immer wieder mal für die Zwischenlagerung von wiederverwertbarem Material, auch aus anderen Baustellen der nahen Region. Dafür hatte sie eine befristete Bewilligung, die jedoch abgelaufen ist. Die Verlängerung ist bei der Gemeinde pendent; es mussten noch Unterlagen vom Kanton eingeholt werden. «Wir sind jedoch zuversichtlich, die Bewilligung für weitere fünf Jahre bald zu erhalten», sagt Hans Huber.

Auch noch zu behandeln ist ein Baugesuch derselben Firma, das die Stadionbrache im Aarauer Torfeld Süd betrifft. Auch dort soll ein Aushubdepot für den KSA-Neubau und weitere Baustellen entstehen. Allerdings nicht auf fünf Jahre befristet, sondern solange, bis es mit dem Stadion-Neubau losgeht, so Hans Huber. Das Baugesuch lag bis vor kurzem auf, bei der Stadt sind keine Einsprachen eingegangen.

Auch auf der Stadion-Brache wird wohl bald Aushub deponiert.

Auch auf der Stadion-Brache wird wohl bald Aushub deponiert.

Nadja Rohner