Suhr

Quartierentwicklung: Keine Verzögerung bei Chindsgi-Neubau am Schützenweg

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Blockiert etwa die Einwendung gegen das Baugesuch des Kindergarten-Neubaus das Projekt?

Blockiert etwa die Einwendung gegen das Baugesuch des Kindergarten-Neubaus das Projekt?

hb

Die Sommerferien stehen praktisch schon vor der Tür. Damit tickt die Uhr für das Kindergarten-Projekt am Suhrer Schützenweg immer lauter: In einem Jahr, mit Schuljahresbeginn 2019, sollen im Neubau die ersten Kinder ihren ersten Kindsgi-Tag erleben.

Doch noch immer stehen die Abbruchliegenschaften auf dem Areal. Auch die auf Ende Mai angesetzte Abschiedsparty vom «Open House», dem Kindertreff der Quartierentwicklung Suhr in einem der Abbruchobjekte, wurde kurzerhand in ein Abschiedsfest für Sozialarbeiterin Alice Holden umgemodelt, weil der Treff überraschend länger stehen bleiben durfte.

Blockiert etwa die Einwendung gegen das Baugesuch des Kindergarten-Neubaus das Projekt? Nein, sagt der Suhrer Bauverwalter, Lukas Sigrist, auf Anfrage der AZ. «Der Gemeinderat hat die Baubewilligung in der Zwischenzeit gesprochen. Innert Frist ist keine Beschwerde gegen die Baubewilligung eingegangen.» Damit ist das Projekt rechtskräftig bewilligt, am ursprünglichen Zeitplan ändert sich nichts: Die bestehenden Liegenschaften werden im Juli abgerissen, nach den Sommerferien soll mit dem Bau des Dreifach-Kindergartens begonnen werden (Kosten gemäss Baugesuch rund 1,726 Millionen Franken, dazu kommen Umgebungsarbeiten von rund 217 000 Franken).

Inzwischen liegt nun auch das Gesuch der Quartierentwicklung Suhr für einen Ersatz der Abbruch-Liegenschaft auf: Neben dem Kindergarten soll Holzcontainer (5,4 Meter lang, 2,4 Meter breit und 2,5 Meter hoch) aufgestellt werden. Die Baukosten belaufen sich laut Gesuch auf 2000 Franken. Das Gesuch liegt noch bis zum 9. Juli auf. (ksc)