Aarau
Jöö! Mitarbeiter des KiFF führen Entenfamilie vom Industrieareal an den Sengelbach

Die Entenküken kamen kürzlich auf dem Dach der Schule für Gestaltung in Aarau zur Welt. Am Dienstagmittag standen sie auf dem Areal des KiFF. Die Kulturschaffenden halfen die Entlein bei der anschliessenden Überquerung der Hauptstrasse.

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Die Entenfamilie durchquert das KiFF-Areal
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Entenfamilie durchquert das KiFF-Areal
Die Mutter führt ihre sechs Küken in Richtung Hauptstrasse
Mitarbeiter des KiFF schauen, dass die Entlein sicher durchs Quartier pilgern können

Die Entenfamilie durchquert das KiFF-Areal

zVg

Wie Jagdaufseher Hans-Rudolf Müller berichtet, seien heute Dienstag zwei Entenküken vom Nest auf dem Dach der Schule für Gestaltung Aargau im Aarauer Telli-Quartier auf dem Boden gefallen. «Ein Schüler hat mich angerufen und dies gemeldet», sagt er. Eines der Entlein sei nach dem Sturz verletzt gewesen, das andere nicht.

Unterdesen lief die Entenmutter samt ihren sechs weiteren Küken quer durchs Industrieareal im Telli. Als sie beim KiFF-Areal ankamen, waren die Kulturschaffenden gerade draussen am Mittagessen. «Wir haben sie dann über die Hauptstrasse begleitet bis zum Bach bei den Telli-Hochhäusern», sagt KiFF-Mitarbeiterin Madelaine Ammann. Jagdaufseher Hans-Rudolf Müller brachte die beiden Küken, die vom Dach gefallen waren. Die Entenfamilie war wieder vereint, das verletzte Küken hat aber nicht überlebt.

Warum bauten die Enten das Nest so weit weg von der Aare? «Die Ufer, an denen die Enten normalerweise brüten sollten, werden heute oft von den Menschen besetzt», sagt Hans-Rudolf Müller. Die Enten bekommen dort keine Ruhe und suchen sich dann andere Brutplätze aus, sagt er.

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