Buchs

Die «Buga» ist praktisch ausgebucht

Es zeichnet sich ab, dass die Gewerbeschau vom Oktober ein Erfolg wird.

Nadja Rohner
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Das OK (v.l.): Christof Hügli, Marianne Mischler, Daniel Bachmann (Präsident), Esther Frey, Loris Morini, Hansruedi Werder, Walter Kyburz, Monika Maurer, Ernst Diriwächter. Es fehlen Jörg Kissling und Gaetano Orlando. ZVG

Das OK (v.l.): Christof Hügli, Marianne Mischler, Daniel Bachmann (Präsident), Esther Frey, Loris Morini, Hansruedi Werder, Walter Kyburz, Monika Maurer, Ernst Diriwächter. Es fehlen Jörg Kissling und Gaetano Orlando. ZVG

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Fast hätte es 2017 keine «Buga» gegeben. Die Buchser Gewerbeausstellung, die eigentlich im 5-Jahres-Rhythmus über die Bühne geht, findet im kommenden Oktober (27. bis 29.) nur statt, weil sich Daniel Bachmann dafür eingesetzt hat. Die bisherigen Organisatoren – der Gewerbeverein – hatte in Betracht gezogen, nach 2012 keine Buga mehr zu organisieren. Man hatte Bedenken, ob es dafür überhaupt noch genügend einheimische Gewerbler gebe, denn die Zahlen sind rückläufig. «Das geht doch nicht», befand Daniel Bachmann. «Buchs ist keine so kleine Gemeinde. Und eine Gewerbeschau ist das Flaggschiff jedes Gewerbevereins.» Bachmann, der bei der Neuen Aargauer Bank für die Region Aarau tätig ist, übernahm also als neuer OK-Präsident die Organisation der «Buga 17» und stellte sich ein 12-köpfiges Team zusammen.

Bisher 65 Anmeldungen

Seit zwei Jahren ist das OK in der «Organisationsphase», wie Bachmann es nennt. Und langsam nimmt die Buga 17 – Motto: «phänomenal regional» – Konturen an. Bachmann zeigt sich erfreut über «die Begeisterungsfähigkeit» der Buchser Gewerbler. Im Moment sind 65 Aussteller angemeldet, rund ein Dutzend mehr als noch bei der letzten Buga 2012. Sie kommen vorwiegend aus Buchs selber, es hat aber auch ein paar Betriebe aus den Nachbarorten dabei. Damit wäre die Buga sieben Monate vor dem Veranstaltungstermin schon ausgebucht. «Das ist ein Riesenerfolg«, sagt Daniel Bachmann. «Wir nehmen aber noch Nachmeldungen entgegen. Wenn sich noch ein paar Aussteller anmelden, werden wir halt mit der Standorganisation etwas kreativer als sonst.»

Dass mit Hansruedi Werder ein Gemeinderat im OK sitzt, bezeichnet Daniel Bachmann als «Glücksfall». So sei der Kontakt mit der Behörde immer gewährleistet. Die Gemeinde selber engagiere sich ebenfalls stark für die Buga, sei es im Hintergrund mit dem Bereitstellen der Infrastruktur oder an der Ausstellung selber mit einzelnen Abteilungen, zum Beispiel dem Forst.

Die Buga findet wie gewohnt im Gemeindesaal und auf dem gesamten Platz davor statt (Gebiet Bärenrank). Die Finanzierung ist gesichert, auch dank den Hauptsponsoren Neue Aargauer Bank und Chocolat Frey. Die Beiz im Gemeindesaal wird neuerdings nicht mehr von einem Wirt betrieben, sondern von den Vereinen. Mit Ernst Diriwächter sitzt auch der Buchser Vereins-Obmann im OK. «Dass es uns gelungen ist, die Vereine ins Boot zu holen, finde ich total lässig», sagt Bachmann. «Sie bringen Vielfalt und Besucherfrequenz an die Buga. Das wird ein wunderbares Miteinander.»

Neu ist auch, dass sich die Kulturkommission mit dem Rahmenprogramm beschäftigt. Es soll deshalb dieses Jahr frischer und kreativer daherkommen. Auch die Jugendarbeit Suhr-Buchs (Jasb) ist aktiv an der Buga beteiligt. Ihr Ziel ist es, Gewerbe und Jugendliche zusammenzubringen. Wie genau das passiert, ist noch offen, aber man will sowohl die Schulen als auch die Betriebe ins Boot holen und die Buga als Plattform nutzen.

Gastregion wird das Lötschental – schlicht deshalb, weil es dem OK-Präsidenten dort gefällt und er persönliche Kontakte hat. «Ich habe einfach angefragt, und sofort eine begeisterte Zusage erhalten», sagt er. «Das Lötschental passt gut an unsere Buga – es hat dort wahnsinnig viele Traditionen und schöne Landschaften.»

«Ich spüre im ganzen Dorf viel Begeisterung und Dynamik – vor allem auch im OK», sagt Bachmann. Auch erfahre die Buga mittlerweile sehr viel Unterstützung durch den Vorstand des Gewerbevereins, obwohl dieser anfänglich zögerte, noch einmal eine Gewerbeschau durchzuführen. Schon jetzt hofft er, dass eine erfolgreiche Buga 17 der Startschuss sein könnte für die Buga 22.