Aarau
Blinde schauen sich im Kunsthaus Bilder an

Das Aargauer Kunsthaus führt regelmässig Kunstführungen für Blinde und Sehbehinderte durch. Der Aargauer Blinden-Fürsorgeverein organisiert die Führungen dreimal pro Jahr.

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Wie soll man sich ein Bild von einem berühmten Bild machen, wenn man es gar nicht sehen kann? «Man stellt sich etwas vor, wie wenn man ein Buch liest», sagt eine Teilnehmerin der letzten Kunstführung in einem Beitrag des Regionalsenders «TeleM1». Aber auch dort würden sich nicht alle das Gleiche vorstellen. Bei der Führung erfuhr die Frau einiges über verschiedene Werke, beispielsweise von Albert Anker.

Den Blinden und Sehbehinderten hilft ihr Tastsinn. Auf einem Bild ist ein Buchsbaum zu erkennen. Ein solcher Buchsbaum macht während der Führung die Runde.

Organisiert wird die Führung vom Aargauer Blinden-Fürsorgeverein. Dreimal pro Jahre finde eine solche Führung statt. (pz)

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