Oberentfelden

Ammann zum GE-Kahlschlag: «Auch das Gewerbe leidet unter dem Stellenabbau»

Die Gemeinde Oberentfelden wird den Wegfall des Standorts von General Electric zu spüren bekommen, sagt Markus Bircher.

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GE In Oberentfelden
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Bei GE Grid in Oberentfelden arbeiten knapp 500 Personen.
Blick auf das Werkgelände in Oberentfelden: Der Standort soll bis Ende 2019 nach Birr verlegt werden, mi t450 Arbeitsplätzen. 50 der 500 werden abgebaut.
Sinnbild des Abbaus: Die Tafel auf dem GE-Werkgelände in Oberentfelden steht schon länger, seit Monaten gibt es leerstehende Flächen.

GE In Oberentfelden

TeleM1

Im Dezember kündigte General Electric den Abbau von 1400 Stellen an. 50 sollten am Standort Oberentfelden wegfallen, 450 erhalten bleiben.

Nun kommt es anders: Statt 1400 werden 1200 Stellen abgebaut. Für Oberentfelden tritt allerdings das schlimmstmögliche Szenario ein: Der Standort wird nach Birr verlegt. Dafür will der US-Konzern 40 Millionen Franken investieren.

Für die Gemeinde ist das ein herber Verlust. Nicht nur, weil die Stellen verloren gehen, erklärt Gemeindeammann Markus Bircher gegenüber Tele M1. "Das Gewerbe leidet darunter." Bircher nennt Gastrounternehmen und Hotellerie, weil GE Grid in Oberentfelden auch Übernachtungen gebracht hat. "Natürlich leidet auch der Ruf des Wirtschaftsstandorts Oberentfelden", resümiert Bircher.