Tagblatt Online, 20. September 2008 01:05:37
Jeder fängt mal klein an…
Zuerst fand man den RFID-Chip nur an Esswaren, in Sandalen, Kleidern und anderen Gegenständen, innert kürzester Zeit wurde er dann obligatorisch für Hunde. Der nächste Schritt ist, dass ab März 2010 der Biometrische Pass obligatorisch wird, in dem allerlei private Daten auf einem RFID-Chip gespeichert sind, egal ob man je ins Ausland geht oder nicht. Demnächst könnte es dann auch für Katzen obligatorisch werden, den Chip in sich gespritzt zu haben. Was danach kommen soll, ist noch nicht ganz sicher.
Eines jedoch ist sicher, dass dieser Chip nicht hauptsächlich zu unserem Schutz, sondern eher zur Überwachung gebraucht wird. Dass dies immer mehr darauf ausgeht, den Chip nicht nur obligatorisch für Hunde, sondern auch für Menschen zu machen, ist gut vorstellbar. Deshalb muss noch jemand klein anfangen: Nämlich die Gegner des sich immer mehr zuspitzenden Überwachungsstaates. Da ich eine Gegnerin dieser Überwachung bin, habe ich begonnen, mit anderen Unterschriften zu sammeln und die Leute über diese Gefahr zu informieren, da dies von denen, die die Verantwortung dafür hätten, nicht gemacht wurde. Das Alter hat hier nicht gestört, denn: Jeder fängt mal klein an (www.freiheitskampagne.ch). Wir müssen jetzt die Köpfe zusammenstecken, nachher ist es zu spät. Aus welchem Hintergrund wir kommen, zählt nicht, wenn wir zusammenhalten, können wir diesen Chip und seine Folgen stoppen. Dies können wir aber nur, wenn wir zeigen, dass wir hier nicht mitmachen.
- Artikel empfehlen:








