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Tagblatt Online, 22. August 2005 00:30:59

Fünfzig Anregungen zum Lernobjekt Velo

Peter Beerli

Rorschach. Das Velo in seiner Vielfalt soll bis zu den Weihnachtsferien den Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule Rorschach und Lehrkräften der Region Anregungen für den Unterricht vermitteln.

In einer alten Rischka fuhr Rektor Erwin Beck von der Pädagogischen Hochschule Rorschach vergangenen Freitagabend eine Schülerin durch die Lernwerkstatt des regional-didaktischen Zentrums (RDZ) im «Stella Maris». Diese Fahrt war der Einstieg zur Eröffnung des neuen Lerngartens «Velo». Die Leute vom RDZ Rorschach haben diesen Lerngarten teilweise vom regional-didaktischen Zentrum Jona übernommen und es unter der Führung von RDZ-Leiter Werner Hangartner ergänzt und weiter ausgebaut.

Mit Hilfe des Velomuseums

Das Velomuseum Rehetobel stellte in verdankenswerter Wei-se verschiedene alte Original-Fahrräder aus den vergangenen zweihundert Jahren leihweise zur Verfügung. So konnte der auch mit altem Bildmaterial und zahlreichen Büchern zum Thema ausgerüstete neue Lerngarten ein Stück weit in die Geschichte eingebettet werden. Während das Hochrad aus dem 19. Jahrhundert, das Holzlaufrad und ein Rennvelo aus den 50er-Jahren nur zum Anschauen bestimmt sind, sind verschiedene andere Fahrräder dieses Lerngartens zum Probieren da. Anschauen, Überlegen und Experimentieren heissen auch die Einladungen bei den fünfzig Lernstationen zum Thema Velo, einem Thema übrigens, das kaum einer Schülerin oder einem Schüler, ob im Kindergarten, in der Unter-, Mittel- oder Oberstufe kein Begriff ist. Ein Veloglockenspiel lässt genauer hinhören.

Faszinierende Technik

Die Technik von damals und heute fasziniert und regt an, Vergleiche anzustellen. Die Übersetzung des Velos führt fast automatisch zum Bruchrechnen. Aus alten Velopneus lassen sich Gebrauchsgegenstände basteln. Zur Sicherheit im Strassenverkehr lässt sich nachdenken. Damit sind nur einzelne der fünfzig Lernstationen genannt, welche die Lehrkräfte zwischen St.Gallen und dem rheintalischen Rüthi zum Experimentieren einladen, um mit ihren Schülerinnen und Schülern auf sachbezogene Art und Weise zu lernen. Als Beratungspersonen stehen den Lehrkräften und Studierenden Susanne Schwery für den Kindergarten, Andreas Flury und Gerd Oberdorfer für die Primarschule sowie Bruno Günter für die Oberstufe zur Verfügung.





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