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Tagblatt Online, 17. März 2008 00:30:59

Sitze wie erwartet verteilt

Die Parteien verteidigen ihre Sitze

Die Sitzverteilung brachte für die Präsidenten der Kreisparteien keine Überraschung. Hatte die SVP insgeheim gehofft, ihren vierten Sitz verteidigen zu können, zeigen sich die anderen Parteien zufrieden darüber, dass sie die ihren verteidigen konnten.

andrea sterchi

«Unglaublich», kommentierte gestern Markus Blum, Präsident der SVP Kreispartei Rorschach, das Resultat seiner Partei. Leider habe es nicht für alle vier Sitze gereicht, wie er sich insgeheim erhofft habe. Er hat erwartet, dass die SVP ihren Stimmenanteil steigern kann, die Zunahme von fast 7% hat seine «kühnsten Erwartungen» übertroffen. Im Bekanntenkreis höre er immer wieder, «dass die SVP die einzige wählbare Partei ist», nennt er eine Erklärung. Noch mehr freuen ihn die kantonalen Ergebnisse. «Dass die SVP mit der FDP jetzt die bürgerliche Mehrheit hat, ist das Schönste an diesem Sonntag.»

Enttäuscht

Enttäuscht zeigte sich Maria Huber, Wahlstabsleiterin der SP Region Rorschach, über das schlechte Abschneiden ihrer Partei im Kanton. «Die Verluste sind eine grosse Enttäuschung.» Als erfreulich wertet sie das Resultat der SP im Wahlkreis Rorschach. «Unser Stimmenanteil liegt weiterhin bei über 20%. Unsere beiden Sitze haben wir problemlos verteidigt.» Das zeige, dass die Partei hier ihre Stimmen machen könne und ihre Wähler an die Urne bringe. «In der Stadt Rorschach hat die SP etwas zu sagen.» Deshalb wird sich die SP intensiv Gedanken machen, in welcher Form sie in den Wahlkampf für die Stadtratswahlen steigen wird.

Zufrieden

Sehr zufrieden aus regionalpolitischer Sicht mit dem Ausgang der Wahlen zeigt sich Felix Bischofberger, Präsident der CVP Region Rorschach. «Wir konnten unseren Wähleranteil und unsere Anzahl Sitze halten. Das war unser Ziel.» Im Wahlkreis Rorschach sei die CVP mit einem blauen Auge davongekommen, in anderen Regionen des Kantons habe die Partei grössere Einbussen hinnehmen müssen.

Ebenfalls zufrieden ist Josef Müller-Tschirky, Präsident der FDP Region Rorschach, mit dem Abschneiden seiner Partei. «Im Kanton haben wir einen Sitz dazugewonnen. Das zeigt, dass wir eine gute Liste mit guten Köpfen gebracht haben.» Entsprechend seinen Erwartungen ist die Wahl im Wahlkreis Rorschach ausgefallen. «Drei Sitze hatten wir, bei einer Reduktion des Parlaments um einen Drittel mussten wir mit einem Sitz weniger rechnen.»





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