Tagblatt Online, 17. Mai 2008 00:30:59
CVP-Präsident der Region ruft zu neuen Ideen auf
Rorschach. An ihrer Hauptversammlung im Kolumban-Zentrum wählte die CVP der Region Stefan Meier, Rorschach, zu ihrem neuen Vizepräsidenten
Peter Beerli
Mit ihm nimmt ein Vertreter der jüngeren Generation Einsitz in der Parteileitung, in welcher Thomas Würth, Goldach, künftig die Gemeindepräsidenten vertreten wird.
Dank an Felicitas Würth
Ein besonderer Dank wurde Felicitas Würth-Zoller, Rorschacherberg, ausgesprochen, welche ihren Wiedereinzug in den Kantonsrat um wenige Stimmen verpasst hatte. Ursula Oesch, Rorschacherberg, und alt Kantonsrätin Alice Müggler, Steinach, lobten deren politische Arbeit in der Gemeinde und seit 1996 auch im Kanton, wo sie sich engagiert für Familie, Bildung, Umwelt, Kultur und Frauenanliegen eingesetzt hatte. Gewürdigt wurde auch die Arbeit von Urs Gmünder, Untereggen, als Wahlstab-Leiter für die Kantonsratswahlen. Wegen Termin-Kollisionen kann dem zurücktretenden Regierungsrat Peter Schönenberger erst an der Neujahrs-Begrüssung 2009 der Dank ausgesprochen werden. Diese wird am 16. Januar in Mörschwil stattfinden.
Professioneller Wahlkampf
Präsident Felix Bischofberger, Altenrhein, erinnerte im Jahresbericht an einen engagierten Nationalratswahlkampf. Die Analyse-Ergebnisse flossen in den kantonalen Wahlkampf ein, dessen Resultat für die Kantonalpartei ernüchternd ausfiel, weniger schlimm war es für die Regionalpartei. Felix Bischofberger stellte fest: «Was wir bereits für die kommenden Wahlen in Erinnerung behalten müssen, ist die Tatsache, dass wir mit unseren Anlässen keine Wähler vom Fernsehen locken können. Hier braucht es neue Ideen.» Er freute sich, dass die CVP des Kantons St. Gallen mit der erfolgreichen Familien-Initiative den Nerv der Bevölkerung getroffen hat.
Im zweiten Teil des Abends orientierten Nationalrat Thomas Müller, Rorschach, und die Kantonsräte Felix Bischofberger, Altenrhein, und Monika Lehmann, Rorschacherberg, über die Geschäfte, welche in der neuen Session die Parlamentarier von Bund und Kanton erwarten.
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