Tagblatt Online, 07. Januar 2008 00:30:59
Vorlage für Beitrag an den Warteggpark
Rorschacherberg. Ob von den beiden Baulandflächen im Warteggpark mindestens die südliche weitgehend in die Grünzone umgeteilt wird, kann nun die Bürgerschaft mitentscheiden. Zum Beitrag der Gemeinde von einer halben Million Franken an den dafür nötigen Bodentausch mit Aufpreis läuft die Referendumsfrist. Wie angekündigt (Tagblatt vom 22. Dezember), hat der Gemeinderat dieses Verfahren nach den Festtagen eröffnet. Mindestens 201 Stimmberechtigte von Rorschacherberg können bis 3. Februar eine Abstimmung verlangen. Falls auf eine solche Unterschriftensammlung verzichtet wird oder die Bürger bei einem allfälligen Urnengang dem Gemeindebeitrag zustimmen, können als nächste Schritte die Umzonungsverfahren durchgeführt werden. Das Projekt sieht vor, im Warteggpark diesen Teil des Baulandes mit Ausnahme einer Einfamilienhaus-Parzelle der Grünzone zuzuteilen und das getauschte Bauland zwischen Thalerstrasse und Autobahn für höhere Nutzung umzuzonen von WE (für Einfamilienhäuser) in W2 (für Ein- und Zweifamilienhäuser). Darüber werden erneut die Bürger entscheiden in weiteren Referendumsverfahren. Hinzu kommt die öffentliche Auflage für allfällige Einsprachen von Nachbarn.
Nur wenn das Vorhaben über alle diese Stufen Zustimmung findet, wird der Vertrag gültig und der Gemeindebeitrag bezahlt, womit dieser Teil des Parks vor Überbauung bewahrt bleibt. (fbi.)
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