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Tagblatt Online, 22. November 2007 00:30:59

Denkanstösse für Warteggpark

Gestern Vormittag ist der Naturschützer Franz Weber mit Vertretern der über 2000 «Freunde des Warteggparks» zusammengetroffen. Bei dem rund einstündigen Gespräch auf Schloss Wartegg und der anschliessenden Begehung des Parks ging es um konstruktive Denkanstösse, wie man den Warteggpark schützen könne. Franz Weber unterstrich die Bedeutung von Schloss und Park Wartegg als Kulturgut von nationaler Bedeutung. Der Park müsse unbedingt erhalten werden. Der bestehende Park, gestaltet Ende des 19. Jahrhunderts, sei mit einer Beethoven-Symphonie zu vergleichen. «Die geplante Überbauung ist wie eine Neukomposition des ersten Satzes mit dem Effekt, dass die ganze Symphonie zerstört wird», sagte Franz Weber. Es könne nicht Aufgabe einer lokalen Gemeindebehörde sein, allein über das Schicksal eines nationalen Kulturgutes mit europäischer Geschichte zu entscheiden. (goe)





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