Tagblatt Online, 24. Dezember 2007 00:30:59
Problem Bauvolumen bleibt
Die Swisscanto hat einen neuen Überbauungsplan für den nördlichen Teil des Warteggparks vorgelegt. Diesen konnte man bei der Gemeinde Rorschacherberg einsehen. Viel Geduld und Zeit brauchte es für das Erkunden. Der Kopfbrief und der Gesamtplan genügten eigentlich, um zu verstehen, worum es hier geht.
Es ist schön zu lesen, wie man einen Bach offenlegen will und einzelne Baumgruppen gepflanzt werden sollen und auch noch ein Kiesweg mit Brücke gestaltet wird. Aber vom Problem, dem Bauvolumen, wird kein bisschen abgewichen. Die Tiefgarage und die Wohnblöcke, welche den Park zerstören, bleiben unangetastet.
Diese Auflage ist eine Augenblenderei. Nach dem Motto «Mit Speck fängt man Mäuse». Und abgesehen von der Zerstörung des Parkes muss man noch etwas anderes in Betracht ziehen. Die Zufahrt zur Überbauung führt über die Warteggstrasse. Genau an dieser Strasse, die auf beiden Seiten keine Trottoirs hat, gibt es einen Kindergarten und Wohnsiedlungen. Hat man auch an die Sicherheit der Anwohner und Kinder gedacht?
Mit Schönreden kann man keine Lösungen finden. Die neue Rosengarten-Überbauung lässt grüssen. Oder wo gibt es dort die Schlittelwiese (für die Kinder), die ja trotz Verbauung bestehen bleiben soll – Es gibt noch viele Fragen und Antworten, die miteinander ausdiskutiert werden sollen. Aber miteinander und nicht nur von einer Seite aus. Ich wünsche trotzdem allen frohe Festtage.
Adrian Stäuble Quellenweg 6, Rorschacherberg
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