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Tagblatt Online, 22. Oktober 2007 00:30:59

Thomas Müller wiedergewählt

Auch wenn das Ziel der CVP, vier Sitze im Nationalrat zu erreichen, verfehlt wurde, herrschte dennoch Feierstimmung

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Freuen sich über die Wiederwahl: Parteipräsident Felix Bischofberger, Nationalrat Thomas Müller und Jana Brändli, Vizepräsidentin kantonale CVP (v. l.). (Bild: Bild: Arne Goebel)

Rorschacherberg. Im Restaurant Paradies hat Thomas Müller seine Wiederwahl in den Nationalrat gefeiert. Von seiner zweiten Amtszeit werde die Region profitieren, erklärte er vor Parteifreunden.

Arne Goebel

Die Stimmung während des Wahlapéros der CVP im Restaurant Paradies in Rorschacherberg war freudig und gelöst, dennoch fehlte der ganz grosse Enthusiasmus. «Für die CVP ging das Ziel der Kantonalpartei nicht auf, vier Sitze im Nationalrat zu erreichen. Die Polarisierung ging weiter, als wir gedacht haben», sagte Felix Bischofberger, Präsident der Regionalpartei. Dennoch zeigte er sich zufrieden: «Wir haben unsere bisherigen drei Sitze halten können. Das war ein wichtiger Meilenstein in der ganzen Polarisierung. Man kann sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind.» Aus regionalpolitischer Sicht sei die Wiederwahl Müllers ein gutes Zeichen. In seiner Ansprache betonte Thomas Müller, dass er seinen Wahlkampf weniger durch Plakate als durch persönliche Gespräche und öffentliche Präsenz geführt habe. Er verwies darauf, dass er im Nationalrat über die Parteigrenzen hinweg eine Vertrauensbasis habe aufbauen können. Und auch mit Christoph Blocher gebe es von seiner Seite keinerlei Berührungsängste. Durch seine Wiederwahl geniesse er nun eine andere Stellung im Rat. «Dies wird der Region nutzen», ist Müller überzeugt. Dies sei eine gute Basis für regionale Anliegen, wie beispielsweise einen Autobahnanschluss.

In seinen Ausführungen richtete er seinen Dank an die CVP: «Ohne die Partei im Rücken hätte das nicht geklappt.» «Ich freue mich, dass er es wieder geschafft hat, er wird sich weiter für die Region einsetzen», erklärte die Goldacherin Jana Brändli, Vizepräsidentin der kantonalen CVP, die Müller im Wahlkampf unterstützt hatte.

Gesprächsthema war auch die mit zehn Stimmen Differenz äusserst knappe Abwahl von FDP-Nationalrat Andreas Zeller. Müller habe ihn im Rat als sehr kompetent und engagiert erlebt. «Ich denke, er hat in den vier Jahren auch so viel wie ich gebracht .»





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