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      <title>Ostschweiz - Appenzellerland</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Tue, 21 May 2013 13:03:19 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 13:03:19 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Tue, 21 May 2013 01:37:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Im Lehrerzimmer wurde gepafft»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3409244</link>
         <description><![CDATA[  HEIDEN. Alexa Schiess ist seit 40 Jahren Primarlehrerin in Heiden. In dieser Zeit hat sie Umbr&uuml;che und Reformen erlebt. Die heutige Schule sei nicht mehr mit damals zu vergleichen. Ein R&uuml;ckblick auf 40 Jahre Unterricht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>HEIDEN. Alexa Schiess ist seit 40 Jahren Primarlehrerin in Heiden. In dieser Zeit hat sie Umbr&uuml;che und Reformen erlebt. Die heutige Schule sei nicht mehr mit damals zu vergleichen. Ein R&uuml;ckblick auf 40 Jahre Unterricht.</b><br /><br /><p>Die Kinder der 3. Klasse lassen sich von Alexa Schiess erkl&auml;ren, wie ein &laquo;Wirbelwind&raquo; gebastelt wird. Kurz darauf sind sie wieder an ihren Pl&auml;tzen und arbeiten an ihrem pers&ouml;nlichen Fabelwesen aus farbigem Papier und Faden. Der Werkunterricht ist eines der Steckenpferde der 60j&auml;hrigen Alexa Schiess, die seit 40 Jahren an der Schule Heiden unterrichtet.</p> <h4>Werbung f&uuml;r Heiden</h4> <p>Als sie Anfang der 1970er-Jahre in Rorschach ihre Ausbildung zur Lehrerin absolvierte, war vieles anders als heute. Schiess erinnert sich daran, wie sie vom damaligen Schulpr&auml;sidenten Heidens mit dem Auto von Rorschach nach St. Gallen gefahren wurde und dieser Werbung f&uuml;r Heiden machte. &laquo;Ich weiss nicht, ob er damals zuf&auml;llig in Rorschach war oder bewusst Leute rekrutierte&raquo;, lacht Schiess. &laquo;Ich f&uuml;hlte mich aber geschmeichelt und war stolz, so fr&uuml;h gefragt zu werden.&raquo;</p> <p>Die Entscheidung f&uuml;r den Lehrerberuf habe sie getroffen, weil ein breites Spektrum abgedeckt w&uuml;rde: Sport und Werken, aber auch Geographie und Geschichte interessierten sie. Und auch die Arbeit mit den Kindern habe ihr schon fr&uuml;h gefallen.</p> <h4>Andere Zeiten, andere Sitten</h4> <p>Die Werbung des Schulpr&auml;sidenten zeigte Wirkung: Am 30. April 1973 trat die damals 20j&auml;hrige Alexa Schiess ihre Stelle in Heiden an. Von Beginn an sei sie gefordert worden: &laquo;Am ersten Schultag warteten &uuml;ber 30 Kinder vor dem Klassenzimmer. Als Erstes musste ich die Namen der anwesenden Kinder aufnehmen - eine Klassenliste gab es nicht.&raquo; Auch sonst sei man auf sich alleine gestellt gewesen, es habe mehr Konkurrenz unter den Lehrern gegeben als heute. Wenn man sich vor Augen f&uuml;hre, dass Arbeitsbl&auml;tter lange Zeit einzeln angefertigt werden mussten und mit einer sogenannten &laquo;Schnapsmatrize&raquo; nur 100mal reproduziert werden konnten, sei dieses Konkurrenzdenken verst&auml;ndlicher: Die eigenen Bl&auml;tter gab man ungern her. Auch ein Rauchverbot gab es noch nicht: &laquo;Im Lehrerzimmer wurde gepafft&raquo;, sagt Schiess.</p> <h4>Spontanes Skifahren</h4> <p>Auch seien Frauen im Lehrerberuf noch keine Selbstverst&auml;ndlichkeit gewesen: &laquo;Es war fast frech, dass ich als Frau auf der Mittelstufe unterrichtete - ich hatte ausschliesslich m&auml;nnliche Kollegen&raquo;, erz&auml;hlt Schiess. Das Unterrichten sei aber auch in vielen Bereichen einfacher gewesen. So habe man spontan entscheiden k&ouml;nnen, am Nachmittag Skifahren zu gehen. Und im Sommer gab es bei gutem Wetter einen Heutag, die Kinder halfen auf dem Hof, die Schule fiel aus. Heute sind solche spontanen Entscheide schwieriger geworden. Die Sch&uuml;ler sind oft in mehrere Gruppen eingespannt und die integrative Schule bringt auch Kinder mit mehr Betreuungsaufwand in die Regelklasse.</p> <h4>Sport und Reisen</h4> <p>&laquo;Ich h&auml;tte 1973 niemals damit gerechnet, 40 Jahre in Heiden zu bleiben!&raquo; Anfangs habe sie die Ausbildung zur Sportlehrerin machen wollen. In Heiden erhielt der Sport dann aber mit der ehrenamtlichen T&auml;tigkeit in der Jugi und einigen Lektionen Sportunterricht in der Sekundarschule genug Gewicht. Zudem engagierte sich Alexa Schiess w&auml;hrend der Ferien immer wieder in freiwilligen Ski- und Sommerlagern.</p> <p>Schiess ist ungebunden und geniesst die damit verbundene Freiheit zu reisen. &laquo;Diese Unabh&auml;ngigkeit habe ich w&auml;hrend all den Jahren intensiv genutzt. Ich habe schon unz&auml;hlige L&auml;nder auf allen f&uuml;nf Kontinenten bereist.&raquo; Im letzten Jahr war es eine Trekkingtour auf den Kilimanjaro, dieses Jahr geht es ins Himalaya-Gebirge</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3409244</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 18 May 2013 01:36:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Je 50 000 Franken für Unterhalt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3407813</link>
         <description><![CDATA[  APPENZELL. Die Schulgemeinde Appenzell, der Kanton sowie die Bezirke des Inneren Landes finanzieren die Unterhaltskosten f&uuml;r die Aussensportanlage W&uuml;hre zu je einem Drittel. Die Standeskommission spricht Beitr&auml;ge f&uuml;r den musikalischen Nachwuchs.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>APPENZELL. Die Schulgemeinde Appenzell, der Kanton sowie die Bezirke des Inneren Landes finanzieren die Unterhaltskosten f&uuml;r die Aussensportanlage W&uuml;hre zu je einem Drittel. Die Standeskommission spricht Beitr&auml;ge f&uuml;r den musikalischen Nachwuchs.</b><br /><br /><p>Die Standeskommission hat die Kostenabrechnung f&uuml;r den Unterhalt der Aussensportanlage W&uuml;hre im Kalenderjahr 2012 genehmigt. Die Nettokosten von knapp 150 000 Franken sind gem&auml;ss einer generellen Vereinbarung zu je einem Drittel von der Schulgemeinde Appenzell, vom Kanton Appenzell I.Rh. und von den Bezirken im inneren Landesteil zu tragen. Gem&auml;ss einer Mitteilung der Ratskanzlei Appenzell wird das letzte Drittel nach einem festen Schl&uuml;ssel unter den Bezirken aufgeteilt. Die Standeskommission hat die &Uuml;berweisung des Kantonsanteils veranlasst.</p> <h4>Musikalische Jugend</h4> <p>Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester plant in diesem Jahr eine Konzerttournee mit vier Konzerten. Die Standeskommission hat f&uuml;r den aus Appenzell Innerrhoden stammenden Teilnehmer einen Beitrag von 550 Franken aus dem Swisslos-Fonds gesprochen. Weiter nehmen 13 Jugendliche aus Innerrhoden am Musiklager der Jugend-Brass-Band Ostschweiz teil. &laquo;Aufgrund der grossen Bedeutung f&uuml;r den musikalischen Nachwuchs unterst&uuml;tzt der Kanton das Lager mit 100 Franken pro Teilnehmer&raquo;, heisst es in der Mitteilung der Ratskanzlei. Die Finanzierung erfolge aus dem Swisslos-Fonds.</p> <h4>Beitr&auml;ge f&uuml;r Holzschindeln</h4> <p>Des weiteren pr&uuml;fte die Standeskommission in drei F&auml;llen die Zahlung von Beitr&auml;gen an die Mehrkosten f&uuml;r Holzschindelschirme. Alle drei Objekte befinden sich im Bezug R&uuml;te. Der Bund beteiligt sich im Rahmen der f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2015 abgeschlossenen Programmvereinbarung Heimatschutz und Denkmalpflege an den Mehrkosten von Schindelfassaden mit einem Drittel. Ebenfalls einen Drittel tr&auml;gt der Fonds Landschaft Schweiz. Der Rest wird praxisgem&auml;ss durch den Kanton und den zust&auml;ndigen Bezirk je zur H&auml;lfte bezahlt. Unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nnen laut Medienmitteilung der Ratskanzlei aber nur Schindelschirme an Sanierungsobjekten und an Neubauobjekten, die anstelle von alten Geb&auml;uden realisiert werden. In beiden F&auml;llen m&uuml;ssen die neuen Objekte die pr&auml;genden Elemente und die Erscheinungsform der bisherigen Baute wahren und &uuml;bernehmen.</p> <p>F&uuml;r zwei Objekte im Bezirk R&uuml;te konnte die Standeskommission die gew&uuml;nschten Beitr&auml;ge gew&auml;hren. Beim dritten Geb&auml;ude handelt es sich um einen Neubau, der mit der vorher bestehenden Baute weder in Form noch in den pr&auml;genden Elementen &uuml;bereinstimmt. Es wurde daher kein Beitrag gew&auml;hrt.</p> <h4>Personelle Entscheide</h4> <p>Die Standeskommission hat Rolf Meister, Appenzell, als neuen Leiter des &Ouml;kohofs gew&auml;hlt. Er tritt die Stelle am 1. August dieses Jahres an, sein Pensum betr&auml;gt 60 Prozent.</p> <p>Seit geraumer Zeit sucht Appenzell Innerrhoden eine Fachperson f&uuml;r das Finanzcontrolling in der kantonalen Verwaltung. Nachdem sich auf dem Ausschreibungsweg keine L&ouml;sung ergeben habe, seien laut Ratskanzlei andere Wege gepr&uuml;ft worden. Dies habe nun zum Erfolg gef&uuml;hrt: Der Kanton vergibt die Aufgabe als Auftrag an Daniel Br&uuml;lisauer, Appenzell. Er wird das Mandat als selbst&auml;ndig Erwerbender &uuml;bernehmen. Der Auftrag beinhaltet in der Hauptsache das Controlling f&uuml;r das Finanzdepartement, vor allem das Finanzcontrolling bei Projekten. Dar&uuml;ber hinaus wird Daniel Br&uuml;lisauer verschiedene Stiftungen revidieren. (rk)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3407813</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 17 May 2013 01:33:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gewerbe arrangiert sich  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3406163</link>
         <description><![CDATA[  HUNDWIL. W&auml;hrend der Proben f&uuml;r die Festspiele in Hundwil ist das Hinterl&auml;nder Dorf nicht im gewohnten Rahmen passierbar. Dies bringt f&uuml;r das heimische Gewerbe ungewohnte Situationen zu Tage - Gelassenheit &uuml;berwiegt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>W&auml;hrend der Proben f&uuml;r die Festspiele in Hundwil ist das Hinterl&auml;nder Dorf nicht im gewohnten Rahmen passierbar. Dies bringt f&uuml;r das heimische Gewerbe ungewohnte Situationen zu Tage - Gelassenheit &uuml;berwiegt.</b><br /><br /><p>HUNDWIL. Hundwil muss dieser Tage &ouml;fters grossr&auml;umig umfahren werden; die Proben f&uuml;r die Festspiele auf dem Landsgemeindeplatz laufen. W&auml;hrend die Organisatoren und Protagonisten der Festspiele anl&auml;sslich der Proben auf dem Landsgemeindeplatz von den Strassensperrungen profitieren, sieht sich das &ouml;rtliche Gewerbe mit der ungewohnten Situation des ausbleibenden Durchgangsverkehrs konfrontiert. Die Reaktionen sind unterschiedlich. So erkl&auml;rt Johannes Oertle, Inhaber der B&auml;ckerei M&uuml;hle und des Restaurants Hirschen, dass er sich die ausserordentliche Situation zunutze machen will. Insbesondere an den verkehrsfreien Samstagen mache sich der fehlende Durchgangsverkehr in der Kasse zwar bemerkbar. Jammern wolle er aber nicht, so Oertle. Viel eher betont er, dass bereits w&auml;hrend der laufenden Probephase im Restaurant zus&auml;tzlicher Betrieb herrsche. Und: Johannes Oertle r&uuml;stet sich f&uuml;r den kommenden Freilichtspiel-Sommer. &laquo;Wir bieten unseren Kunden spezielle Festspiel-Produkte an.&raquo; Deshalb ist der Unternehmer &uuml;berzeugt, trotz teilweise ausbleibendem Durchgangsverkehr unter dem Strich von den Festspielen profitieren zu k&ouml;nnen.</p> <h4>Gelassenheit bei den Gastwirten</h4> <p>Gelassenheit bez&uuml;glich Strassensperre herrscht auch bei den &laquo;R&ouml;ssli&raquo;- und &laquo;Krone&raquo;-Gastgebern. &laquo;R&ouml;ssli&raquo;-Wirtin Annemarie Kn&ouml;pfel stellt kein alarmierendes Fernbleiben der G&auml;ste fest. &laquo;Schliesslich sind wir von Herisau her jederzeit erreichbar.&raquo; Zudem nutzen einige Verkehrsteilnehmer den &laquo;R&ouml;ssli&raquo;-Parkplatz als Wendeplatz. &laquo;Der eine oder andere h&auml;lt in diesem Zusammenhang bei uns Einkehr&raquo;, sagt Annemarie Kn&ouml;pfel l&auml;chelnd. Auch in der &laquo;Krone&raquo; sei kein merklicher R&uuml;ckgang der G&auml;ste zu sp&uuml;ren, sagt die Gastgeberin. Sie stelle aber fest, dass sich einige Samstags-stammg&auml;ste seit der Strassensperrung den Freitag zum Einkehrtag machen.</p> <h4>Mangelhafte Information</h4> <p>&Auml;hnliches wie die &laquo;Kronen&raquo;-Wirtin stellt auch die Familie Ammann der gleichnamigen Metzgerei fest. Vermehrt t&auml;tigten die Kunden ihre Eink&auml;ufe am Freitag statt am Samstag, heisst es auf Anfrage. Und zudem bliebe die Urn&auml;scherstrasse Richtung M&uuml;hle auch w&auml;hrend den Proben offen; die Metzgerei ist also erreichbar. In einem Thema sind sich Wirts- und Metzgersleute einig: Die Information zu den Strassensperrungen erfolgte zeitlich knapp und d&uuml;rftig im Umfang.</p> <h4>Situation akzeptiert</h4> <p>Dass die Information zu gering erfolgte, bem&auml;ngelt auch Tankstellenbetreiber Hans Waldburger. Er h&auml;tte sich hierbei ein wenig mehr Fingerspitzengef&uuml;hl und Weitsichtigkeit der Organisatoren erhofft. Waldburgers Tankstelle verf&uuml;gt &uuml;ber Bekanntheit weit &uuml;ber die Gemeindegrenzen hinaus. &laquo;Wir sind abh&auml;ngig vom Durchgangsverkehr&raquo;, so der Garagist. Die Samstagssperrungen f&uuml;hren zu merklichen Umsatzeinbussen, so Hans Waldburger. Dennoch akzeptiert er die Situation. &laquo;Ich hoffe, dass die anderen Hundwiler Gewerbler von den Festspielen profitieren k&ouml;nnen.&raquo; Mindestens genauso wie auf die Festspiele freut sich der Garagist aber auf Samstage ohne Strassensperre.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3406163</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 16 May 2013 01:36:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kein Planungskredit - dennoch wünscht Volk weitere Planungen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3404756</link>
         <description><![CDATA[  WALD. Gemessen an der &ouml;ffentlichen Versammlung vom Dienstagabend wollen die W&auml;ldlerinnen und W&auml;lder, dass der Planungsprozess f&uuml;r ein neues Dorfzentrum weitergeht. Ein Planungskredit hingegen wurde k&uuml;rzlich an der Urne abgelehnt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Gemessen an der &ouml;ffentlichen Versammlung vom Dienstagabend wollen die W&auml;ldlerinnen und W&auml;lder, dass der Planungsprozess f&uuml;r ein neues Dorfzentrum weitergeht. Ein Planungskredit hingegen wurde k&uuml;rzlich an der Urne abgelehnt.</b><br /><br /><p>WALD. Mit einem Flugblatt hat Walds B&uuml;rger Fredy Walser Anfang April das geplante neue Dorfzentrum von Wald - neuer Laden und Mietwohnungen - angesichts der Kosten torpediert und f&uuml;r ein Nein zum Planungskredit aufgerufen. Erfolgreich. Die vom Gemeinderat vorgelegte Kreditvorlage f&uuml;r die Weiterarbeit wurde am 7. April mit 172 zu 155 Stimmen abgelehnt. Seither herrscht ein offener Disput zwischen Walser und Gemeindepr&auml;sident Jakob Egli. Letzterer ist derzeit dabei, im Gemeindeblatt &laquo;Wanze&raquo; einen Punkt nach dem anderen von Walsers Flugblatt aufzugreifen und seine Sicht der Dinge darzulegen. Fredy Walser hingegen will sich an einem Hin und Her im Gemeindeblatt nicht beteiligen, wie er in der Ausgabe vom 2. Mai schreibt.</p> <h4>Urnenentscheid er&ouml;rtern</h4> <p>Anders pr&auml;sentierte sich die Situation am Dienstagabend. Zusammen mit 60 weiteren B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern folgte Fredy Walser der Einladung zur &ouml;ffentlichen Versammlung. Angeleitet von Gemeindeentwickler Stefan Tittmann wurde in unterschiedlich zusammengesetzten Tischgruppen der Urnenentscheid reflektiert. Zum Schluss der Veranstaltung konnten die Anwesenden Punkte verteilen. Dabei zeigte sich: Die Mehrheit w&uuml;nscht trotz abgelehntem Kredit eine Weiterf&uuml;hrung des Planungsprozesses f&uuml;r ein neues Dorfzentrum und nicht nur eine Sanierung der alten Liegenschaften Spar und Gemeindekanzlei. Mit diesem Stimmungsbild im Hinterkopf wird der Gemeinderat nun das weitere Vorgehen beraten. W&uuml;rden die Planungen doch noch eine Fortsetzung finden, w&auml;ren gem&auml;ss Jakob Egli die bisher ins Projekt investierten 166 000 Franken nicht komplett verloren. &laquo;Wir m&uuml;ssen nicht bei Null beginnen&raquo;, sagte er am Rande der Veranstaltung.</p> <p>Als Anregungen f&uuml;r die Weiterarbeit werden Walds Gemeinderat auch jene aus den Tischgruppen resultierenden Erkenntnisse dienen, welche ein Ja oder Nein zum Planungskredit beeinflusst hatten. Insbesondere das Kosten-Nutzen-Verh&auml;ltnis bewog etliche B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zur Ablehnung. Doch auch die Kommunikation der Kosten oder die Vermischung des Projektes mit einem Tiefgaragen-Projekt wurden kritisiert. Bez&uuml;glich neuer Wohnungen herrscht die Angst, dass diese schwierig zu vermieten sein w&uuml;rden. Mehrfach wurden &uuml;berdies die Gemeindefusionen angesprochen. Die Bev&ouml;lkerung von Wald zweifelt offenbar stark an der k&uuml;nftigen Eigenst&auml;ndigkeit der Politischen Gemeinde.</p> <h4>Attraktivit&auml;t erhalten</h4> <p>Zu den Gr&uuml;nden, die f&uuml;r ein Ja zum Planungskredit gesprochen hatten, wurden die Erhaltung der Dorfattraktivit&auml;t und die Einkaufsm&ouml;glichkeit vor Ort ins Feld gef&uuml;hrt. Auch wurde gew&uuml;rdigt, dass man grossen Wert auf die Umgebungsgestaltung gelegt sowie alters- und behindertengerecht geplant habe.</p> <p>In der Vision zeigte sich schliesslich, dass sich die Einwohner von Wald ihr Dorf im Jahre 2023 als attraktiven Ort f&uuml;r Familien vorstellen. Ein Zentrum w&uuml;rde Begegnungen erm&ouml;glichen, Autos seien in eine Tiefgarage verbannt und dem Dorfladen sei noch eine Dorfbeiz angeh&auml;ngt. &laquo;Jung und Alt hat Lust, weiterhin in Wald zu wohnen&raquo;, so eine vision&auml;re Kernaussage.</p> <p>Schwarz auf weiss ist das Stimmungsbild nun festgehalten. Selbstkritisch warf Jakob Egli sodann in die Runde, dass seitens des Gemeinderates bei der Kommunikation wohl Fehler passiert seien. Gleichzeitig unterstrich er aber auch die heutige, &laquo;sehr gute Finanzlage der Gemeinde&raquo;. Diese sei das Resultat eines konsequenten Schuldenabbaus w&auml;hrend der letzten Jahre.</p> <h4>Egli-Walser-Disput geht weiter</h4> <p>Im heute wieder erscheinenden Gemeindeblatt &laquo;Wanze&raquo; l&auml;sst Jakob Egli einen weiteren Teil seiner Replik auf Fredy Walsers Flugblatt folgen. Der Gemeindepr&auml;sident setzt damit um, was er in der vorletzten Ausgabe ank&uuml;ndigt hatte: Er will Walser politisch nicht mehr in Ruhe lassen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3404756</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 16 May 2013 01:36:27 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  FC St. Gallen zum Nulltarif  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3404754</link>
         <description><![CDATA[  500 Zuschauer hielten sich vorgestern am Er&ouml;ffnungsspiel f&uuml;r den erneuerten Herisauer Kunstrasen im Kreckel auf. Der Rahmen ist w&uuml;rdig, das Wetter und f&uuml;r den Unterklassigen das Resultat (0:4) gegen den FC St. Gallen auch.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>500 Zuschauer hielten sich vorgestern am Er&ouml;ffnungsspiel f&uuml;r den erneuerten Herisauer Kunstrasen im Kreckel auf. Der Rahmen ist w&uuml;rdig, das Wetter und f&uuml;r den Unterklassigen das Resultat (0:4) gegen den FC St. Gallen auch.</b><br /><br /><p>FUSSBALL. &laquo;Wir freuen uns, dass dieses Spiel zustande gekommen ist und wir der &Ouml;ffentlichkeit etwas bieten k&ouml;nnen&raquo;, sagt Willi Alder, Abteilungsleiter Sport der Gemeinde. St. Gallen sei zum Nulltarif gekommen - dank guter Kontakte. Zudem ist der Superligist im Hinblick auf die Partie in Thun am Freitag froh um Praxis auf Kunstrasen. Das Spiel, organisiert vom FC Herisau und den Verantwortlichen des Sportzentrums, stellt die offizielle Einweihung der erneuerten Anlage dar</p> <h4>Zweitligist in Personalnot</h4> <p>&laquo;Hei, Fabinho, wollt ihr wirklich nur mit zehn Leuten antreten?&raquo;, fragt Richard Fischbacher, Speaker in der AFG-Arena und an diesem Dienstag in Herisau. Auf dem Blatt mit den Aufstellungen ist ein Kreuzchen am falschen Ort eingetragen. Das kann dem Herisauer Trainer schon einmal passieren, weil der Zweitligist weiter in Personalnot und oft am Improvisieren ist. Einige Junioren erg&auml;nzen das Kader gegen St. Gallen. Zu einem erinnerungstr&auml;chtigen Einsatz kommen auch die M&auml;dchen und Knaben, die mit den Teams einlaufen. Im Gegensatz zu den Meisterschaftsspielen im &laquo;offenen&raquo; Ebnet w&auml;ren Balljungen im Kreckel nicht n&ouml;tig, weil das Gitter nahe am Spielfeld verl&auml;uft. Der Job bringt aber einen Vorteil: Die Buben sind den Spielern nahe. Die Zuschauer bleiben ausserhalb, stehen am Strassenrand, sitzen auf dem Zaun, machen aus den Wiesenborden eine Naturtrib&uuml;ne.</p> <h4>Ein Gegentor vor der Pause</h4> <p>Am Rande des Parkplatzes beim Sportzentrum sind Verpflegungsst&auml;nde, eine Bar f&uuml;r Sponsoren sowie eine Medientrib&uuml;ne auf einem Lastwagenanh&auml;nger eingerichtet. Der Rahmen ist w&uuml;rdig, das Wetter auch, 500 Zuschauer werden gemeldet. Aus Herisau pilgern jeweils viele Zuschauer an die Partien des FCSG. Auch der eine oder andere Herisauer Akteur. &laquo;Wirst du gegen Dein Lieblingsteam &uuml;berhaupt einen Ball halten?&raquo;, h&ouml;rt Ersatztorh&uuml;ter Markus Gysi von einem Mitspieler.</p> <p>&laquo;Meine Leute sollen die Partie gegen St. Gallen geniessen&raquo;, betont Herisaus Trainer. Im Sommer hat St. Gallen 10:0 in Goldach und 11:1 in Abtwil gewonnen. Fern von jedem Abstiegsdruck schl&auml;gt sich Herisau - im Fernduell der regionalen Fussballprovinz - wacker. Die Herisauer haben oft auf der Plastikunterlage trainiert und behaupten sich gegen den Superligisten erstaunlich gut. Vor der Pause kassiert der Zweitligist nur ein Gegentor, weil Nikola Gavrilovic der Ball an die Hand springt und Cavusevic vom Penaltypunkt trifft. Die Fussballer von Herisau klatschen sich ab, als der Schiedsrichter zur Pause pfeift.</p> <h4>K&uuml;rzeste Heimfahrt</h4> <p>Kurz nach dem Wechsel stossen St. Gallens Routiniers Lopar und Besle zusammen, der Ball gelangt zu Dominik Looser - dessen Schuss ger&auml;t aber zu hoch. Ein paar springen von der FCH-Bank hoch. Erst nach Ablauf einer Stunde kombiniert sich der Superligist zu einem halbwegs standesgem&auml;ssen Resultat. Inferior wirken die Ausserrhoder trotz f&uuml;nf Ligen Unterschied nie. &laquo;St. Gallen hat ein Tor weniger geschossen als am Samstag gegen Sion&raquo;, fasst der Speaker zusammen. Derweil wartet in der N&auml;he von zwei Polizisten der Car des FCSG. Er hat eine der k&uuml;rzesten Heimfahrten der Geschichte vor sich.</p> <div class="mpnl_hinweis">Herisau - St. Gallen 0:4 (0:1) Kreckel. - 500 Zuschauer. - Sr. Brunner. Tore: 24. Cavusevic (Penalty) 0:1. 63. Kovacevic 0:2. 70. Nater 0:3. 85. Mathys 0:4 Herisau: S. Gysi (63. M. Gysi); Ceka (46. D. Gavrilovic), Scheidegger (61. Teixeira), Riedler, N. Gavrilovic; Schmid, D. Looser (65. Wenig), Petersen (84. S. Looser), Grillo (50. G&uuml;l); H&ouml;hener (65. Da Silva), Follador (53. Zaric).</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3404754</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 15 May 2013 01:34:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Goldene Kehle - Geld in der Kasse  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3403536</link>
         <description><![CDATA[  SPEICHER. Der unter dem Namen &laquo;Gs&auml;ngli&raquo; bestens bekannte Sch&uuml;lerchor Speicher erh&auml;lt den mit 5000 Franken dotierten F&ouml;rderpreis 2013 der Ersparniskasse Speicher. Das Geld soll in die Anschaffung von Trachten investiert werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>SPEICHER. Der unter dem Namen &laquo;Gs&auml;ngli&raquo; bestens bekannte Sch&uuml;lerchor Speicher erh&auml;lt den mit 5000 Franken dotierten F&ouml;rderpreis 2013 der Ersparniskasse Speicher. Das Geld soll in die Anschaffung von Trachten investiert werden.</b><br /><br /><p>Nein, wirklich, sie haben nichts gewusst von ihrem Gl&uuml;ck, als sie am letzten Montagabend in der Aula des Zentralschulhauses Speicher zum Singen Aufstellung nahmen. Den Buben und M&auml;dchen des Sch&uuml;lerchors unter ihrer Leiterin Ursula Langenauer war einfach bekannt, dass in Verbindung mit dem mont&auml;glichen Auftritt irgendein Geheimnis gel&uuml;ftet werden w&uuml;rde. Gross dann das Hallo, als Roger Greutmann, Pr&auml;sident des Stiftungsrates der Ersparniskasse Speicher, nach einigen von Lukas Ledermann am Klavier begleiteten gesanglichen Darbietungen das Geheimnis l&uuml;ftete und der Dirigentin einen Check &uuml;ber 5000 Franken &uuml;bergab.</p> <h4>F&uuml;r zus&auml;tzliche Trachten</h4> <p>&laquo;Habt ihr gesehen, wie viele Nullen hinter der F&uuml;nf stehen?&raquo;, fachte Ursula Langenauer die Begeisterung ihrer Anbefohlenen noch zus&auml;tzlich an. Das Geld sei aber nicht &laquo;zom Chr&ouml;mle&raquo; bestimmt, sondern werde f&uuml;r das Schneidern von Trachten verwendet. Denn in dieser Hinsicht herrscht beim &laquo;Gs&auml;ngli&raquo; mit seinen 35 Kindern ein gewisser Aufstockungsbedarf. Es sind mehrheitlich M&auml;dchen, die sich zu einem Mitmachen entschliessen k&ouml;nnen, doch liegt die Zahl der Buben &uuml;ber dem Wert vergleichbarer Ch&ouml;re. &laquo;Es gibt keine Leistungslimiten, jedes Kind ist uns willkommen&raquo;, betonte Ursula Langenauer, die als wesentlichste Voraussetzungen f&uuml;r ihre Leitungsfunktion Geduld, Flexibilit&auml;t, Freude am Gesang und Freude an Kindern nannte.</p> <p>Das &laquo;Gs&auml;ngli&raquo; geh&ouml;rt zu den traditionsreichsten Formationen Speichers. Der stark b&auml;uerlich orientierte Lehrer Jakob Schl&auml;pfer rief es zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Leben. Mit seinem Wachsen und Gedeihen verbunden sind Namen wie Christian Collenberg, Hans Schl&auml;pfer - er vor allem - und Toni Vogt. Nach einer Flaute &uuml;bernahm Ursula Langenauer vor elf Jahren die Leitung. Sie wusste geschickt das Traditionelle mit modernen Str&ouml;mungen zu verbinden und &ouml;ffnete den musikalischen F&auml;cher bis hin in Richtung Rap, wovon am vergangenen Montagabend ebenfalls eine Kostprobe zu h&ouml;ren war.</p> <h4>&laquo;Ihr habt es verdient!&raquo;</h4> <p>Mit dieser Feststellung wurde die Verleihung des F&ouml;rderpreises, mit dem durch eine Jury Vereine, Organisationen und Projekte bedacht werden, die sich um Speicher Verdienste erwarben oder noch immer erwerben, untermauert. Roger Greutmann attestierte dem &laquo;Gs&auml;ngli&raquo;, eine wichtige Aufgabe im Dienste der Volkskultur zu erf&uuml;llen, und dankte all den Eltern, die ihre Kinder zum Mitmachen ermuntern. Und Schulpr&auml;sidentin Marianne Scheuss liess es sich angelegen sein, Ursula Langenauer einen herzlichen Dank abzustatten. Sie habe mit viel Herzblut und Begeisterung den Chor wieder auf Vordermann gebracht und den Spagat zwischen Moderne und Traditionspflege geschafft.</p> <p>Das Gold in den Kehlen der Kinder verdient es, gesch&uuml;rft zu werden. Dass ihnen mit einem wackeren Zustupf nun auch noch die Kasse aufgestockt wurde, ist ein Loblied wert.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3403536</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 14 May 2013 01:33:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die spinnen und nähen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3402215</link>
         <description><![CDATA[  WIENACHT-TOBEL. In einer Scheune in Wienacht-Tobel wird derzeit an einer Vision mitgearbeitet: F&uuml;r die Region Appenzell Ausserrhoden - St. Gallen - Bodensee soll &laquo;Bignik&raquo; entstehen, eine &uuml;berdimensionierte Picknickdecke.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WIENACHT-TOBEL. In einer Scheune in Wienacht-Tobel wird derzeit an einer Vision mitgearbeitet: F&uuml;r die Region Appenzell Ausserrhoden - St. Gallen - Bodensee soll &laquo;Bignik&raquo; entstehen, eine &uuml;berdimensionierte Picknickdecke.</b><br /><br /><p>44 politische Gemeinden mit 252 140 Einwohnern z&auml;hlt die Region Appenzell Ausserrhoden - St. Gallen - Bodensee. Die K&uuml;nstler Frank und Patrik Riklin vom St. Galler Atelier f&uuml;r Sonderaufgaben wollen sie mit &laquo;Bignik&raquo; alle zusammenbringen - auf einem &uuml;berdimensionierten, rot-weiss-karierten Picknicktuch. 45,9 Hektaren soll es messen; das sind 100 Fussballfelder.</p> <p>Bignik ist eine Inszenierung im Rahmen des Projektes Region als B&uuml;hne. Es soll die Bev&ouml;lkerung der Region verbinden, auf dem Tuch sollen Begegnungen stattfinden und Feste gefeiert werden. &laquo;Der Prozess z&auml;hlt mehr als das Ziel&raquo;, sind sich die Riklin-Br&uuml;der einig.</p> <h4>Erste N&auml;hwerkstatt</h4> <p>In einer Scheune in Wienacht-Tobel wird die Projekt-Vision derzeit nicht nur im &uuml;bertragenen Sinne weitergesponnen, sondern vor allem weitergen&auml;ht. Vergangenen Freitag fand dort die erste von insgesamt vier N&auml;hwerkst&auml;tten statt. Hinter den ratternden Maschinen sitzen beispielsweise Hedi und Hans Thurnheer, die &laquo;immer alles in Teamwork machen&raquo;, und Verena Keller, die Frank Riklins Aufruf an der Kantonaltagung der Landfrauenvereinigung Appenzell A. Rh. von Mitte M&auml;rz gefolgt ist.</p> <p>Die Scheune geh&ouml;rt zum Haus von Katja Eggli, die schon l&auml;nger den Wunsch hegte, diese auch kulturell zu nutzen. Dass in diesem ungeheizten Raum mit alten Holzt&uuml;ren, betonverputzten W&auml;nden und eindr&uuml;cklichem Kronleuchter Menschen zusammen kommen, die es sonst nicht w&uuml;rden, passt zur Philosophie, die hinter Bignik steckt: &laquo;Bignik ist eine Geschichtenfabrik. Verschiedene Menschen und Pers&ouml;nlichkeiten sollen sich jenseits der &uuml;blichen Rollenverteilung begegnen&raquo; sagt Frank Riklin. Auf Katja Egglis Initiative hin nehmen an der N&auml;hwerkstatt vom 24. Mai Bewohner des Asylzentrums Landegg in Wienacht-Tobel teil. &laquo;Menschen, die in zwei Monaten vielleicht gar nicht mehr in der Schweiz sind, werden Teil eines regionalen Projekts&raquo;, so Riklin. Das sei mutig.</p> <p>Die K&uuml;nstler selber seien vor lauter Organisieren und Animieren noch kaum zum N&auml;hen gekommen. Bald suchen aber auch sie das intensive Zwiegespr&auml;ch mit der Nadel. &laquo;Wir wollen noch eine Woche ins Kloster und uns dort ganz auf das N&auml;hen konzentrieren&raquo;, sagt Patrik Riklin.</p> <h4>Leint&uuml;cher als Kulturgut</h4> <p>Am Anfang seien die Br&uuml;der f&uuml;r ihr ehrgeiziges Projekt bel&auml;chelt worden. Auch heute schwinge bei der oft gestellten Frage, ob sie ihre T&uuml;cher beieinander h&auml;tten, ein h&auml;mischer Unterton mit. Doch Bignik soll mehr sein als ein einmaliger Event. &laquo;Wir f&uuml;llen die Worte Innovation und Nachhaltigkeit mit Inhalt&raquo;, so Frank Riklin. Statt dass sie im Estrich verstauben, werde aus den alten, teilweise kunstvoll bestickten Leint&uuml;chern jetzt Kulturgut.</p> <h4>&laquo;Eine scheinbare Utopie&raquo;</h4> <p>Bis jetzt sind 1700 Module vern&auml;ht worden; ein Modul besteht aus vier T&uuml;chern von je 1,40 auf 1,40 Meter. Auch wenn das erst drei Prozent des fertigen Bignik-Tuches sind, sind die Riklin-Br&uuml;der zufrieden: &laquo;Eine scheinbare Utopie bearbeiten, bis sie zur Realit&auml;t wird und Dimensionen sprengen - auch gedankliche - das macht einfach furchtbar viel Spass.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3402215</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 11 May 2013 04:36:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Weniger Schäden durch Unwetter  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3399521</link>
         <description><![CDATA[  AUSSERRHODEN. Eine Verschnaufpause f&uuml;r die Assekuranz Appenzell Ausserrhoden: 2012 war ein in der Summe schadenarmes Jahr f&uuml;r die Versicherungsgesellschaft, die finanziell gut aufgestellt ist. Ausserdem wurden drei neue Sch&auml;tzungsexperten gew&auml;hlt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AUSSERRHODEN. Eine Verschnaufpause f&uuml;r die Assekuranz Appenzell Ausserrhoden: 2012 war ein in der Summe schadenarmes Jahr f&uuml;r die Versicherungsgesellschaft, die finanziell gut aufgestellt ist. Ausserdem wurden drei neue Sch&auml;tzungsexperten gew&auml;hlt.</b><br /><br /><p>&laquo;Nach den verheerenden Unwettern im 2011 war der Wettergott dem Appenzellerland im 2012 gn&auml;diger gestimmt&raquo;, schreibt die Assekuranz AR in ihrem Gesch&auml;ftsbericht zum Jahr 2012. Das vergangene Jahr habe weit unter dem langj&auml;hrigen Schnitt gelegen, was die Elementarsch&auml;den, also Sch&auml;den durch Naturereignisse, an Geb&auml;uden angeht.</p> <h4>Mehr Br&auml;nde und Altlasten</h4> <p>F&uuml;r die Br&auml;nde gilt das Umgekehrte: Hier lag der Schadenaufwand knapp &uuml;ber dem langj&auml;hrigen Mittel. In erster Linie daf&uuml;r verantwortlich seien wenige, daf&uuml;r relativ grosse Schadensf&auml;lle gewesen, die zur leicht erh&ouml;hten Summe f&uuml;hrten. Insgesamt &uuml;berwiegen aber die tiefen Elementarsch&auml;den: Die Geb&auml;udeversicherung schliesst gesamthaft mit einem Plus von rund 1,85 Millionen Franken ab.</p> <p>Im Falle der Grundst&uuml;ckversicherung war die Schadensumme 2012 fast doppelt so hoch wie im Mittel, insgesamt resultiere ein Minus von knapp 57 000 Franken. Dies sei aber zu einem guten Teil noch auf Zahlungen im Zusammenhang mit den grossen Unwettern von 2011 und nicht auf Ereignisse im vergangenen Jahr zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.</p> <h4>Insgesamt deutliches Plus</h4> <p>Mit dem Feuerschutz schloss schliesslich auch der Vorsorgebereich mit einem Minus von 185 000 Franken ab. Dies wird damit begr&uuml;ndet, dass per 1. Januar 2012 die Feuerschutzbeitr&auml;ge vom Verwaltungsrat aufgrund der &laquo;guten finanziellen Verfassung der Feuerschutzrechnung&raquo; gesenkt wurden.</p> <p>Die drei Sparten - Geb&auml;udeversicherung, Grundst&uuml;ckversicherung und Feuerschutz - zusammengenommen schlossen mit einem Plus von rund 1,6 Millionen Franken ab. Dieses positive Ergebnis sei in erster Linie auf die tiefen Werte bei den Elementarsch&auml;den zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Zudem sei man in der Kapitalanlage erfolgreich gewesen: Das angelegte Geld konnte mit einer durchschnittlichen Verzinsung von rund 5,6 Prozent verwaltet werden. Mit dem Gewinn steigen die Fonds der Assekuranz AR zusammengenommen auf knapp 50 Millionen Franken an.</p> <h4>Neue Sch&auml;tzungsexperten</h4> <p>Schliesslich mussten im vergangenen Jahr vier Sch&auml;tzungsexperten ersetzt werden. Zur&uuml;ckgetreten sind Fritz Bodenmann, Ueli Schl&auml;pfer und Rolf Waldburger. Anfang 2013 ist zudem Christoph Sch&ouml;nenberger verstorben. Drei neue Experten wurden per 1. Januar 2013 vom Verwaltungsrat eingestellt (siehe K&auml;sten).</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3399521</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 May 2013 07:41:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Wir brauchen 330 Hotelzimmer»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3398054</link>
         <description><![CDATA[  URN&Auml;SCH. N&auml;chste Woche findet im Ausserrhoder Vorderland die dreit&auml;gige Delegiertenversammlung des Verbands GastroSuisse statt. OK-Pr&auml;sident Walter H&ouml;hener organisiert mit einem achtk&ouml;pfigen Komitee den Anlass f&uuml;r &uuml;ber 500 Personen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>URN&Auml;SCH. N&auml;chste Woche findet im Ausserrhoder Vorderland die dreit&auml;gige Delegiertenversammlung des Verbands GastroSuisse statt. OK-Pr&auml;sident Walter H&ouml;hener organisiert mit einem achtk&ouml;pfigen Komitee den Anlass f&uuml;r &uuml;ber 500 Personen.</b><br /><br /><p>Es ist nicht nur ein Abarbeiten von Traktanden, es ist ein gesellschaftlicher Event mit &uuml;ber 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Die Delegierten des GastroSuisse-Verbands treffen sich zu ihrer dreit&auml;gigen Versammlung. Heuer findet diese in Ausserrhoden, genauer im Vorderland statt. Seit 1996 blieb der Anlass Ausserrhoden fern, und es wird laut OK-Pr&auml;sident und Mitglied des Vorstands von GastroSuisse, Walter H&ouml;hener, wohl an die 20 Jahre dauern, bis er nach der diesj&auml;hrigen Ausf&uuml;hrung wieder hier gastiert. Los geht es am Montagnachmittag. Wenige Tage vor dem Start traf die Appenzeller Zeitung Walter H&ouml;hener f&uuml;r ein Gespr&auml;ch in dessen Hotel Krone in Urn&auml;sch.</p> <h4>Herr Walter H&ouml;hener, es ist eine Weile her, dass die Delegiertenversammlung von GastroSuisse (1996) in Ausserrhoden abgehalten wurde. Nun findet sie wieder hier statt. Inwiefern sind Sie daf&uuml;r verantwortlich?</h4> <p>Walter H&ouml;hener: Nicht mehr als die anderen Vorstandsmitglieder von Gastro Appenzellerland AR. Wir entschlossen uns 2009, beim nationalen Verband eine Bewerbung einzureichen, daraufhin erhielten wir den Zuschlag f&uuml;r 2013.</p> <h4>Warum haben Sie sich beworben?</h4> <p>H&ouml;hener: Es ist eine grosse Ehre, diesen Event hier bei uns zu haben, und es ist nat&uuml;rlich auch ein wirtschaftlicher Faktor.</p> <h4>Inwiefern?</h4> <p>H&ouml;hener: An dieser Delegiertenversammlung nehmen &uuml;ber500 Leute teil. Ein Grossteil von ihnen muss in einem Hotelzimmer &uuml;bernachten, 330 Zimmer brauchen wir insgesamt. Und das ist nur ein Beispiel. So werden am Festbankett in Heiden 570 Personen anwesend sein, und die Speisen stammen alle aus Ausserrhoden.</p> <h4>Das sind beeindruckende Zahlen.</h4> <p>H&ouml;hener: Ja, der Aufwand, speziell f&uuml;r einen kleinen Kanton wie wir es sind, ist gewaltig. Das neunk&ouml;pfige Organisationskomitee musste wirklich Gas geben. Wir versuchten nat&uuml;rlich auch, so viele G&auml;ste wie m&ouml;glich in Ausserrhoder Hotels unterzubringen. Wir hatten aber nur Betten f&uuml;r knapp die H&auml;lfte zur Verf&uuml;gung. Viele sind deshalb auch in St. Galler Betrieben untergekommen.</p> <h4>Das heisst, die G&auml;ste sind in den verschiedensten Hotels untergebracht. Zudem finden die Anl&auml;sse w&auml;hrend der drei Tage an unterschiedlichen Orten statt. Was ist f&uuml;r den Transport geplant?</h4> <p>H&ouml;hener: Dieser Punkt war definitiv eine der gr&ouml;ssten Herausforderungen. Wir m&uuml;ssen die G&auml;ste beispielsweise am Dienstagmorgen f&uuml;r den Brunch abholen, dann nach Walzenhausen fahren, sp&auml;ter zur&uuml;ck in die Hotels bringen und f&uuml;r das Festbankett wieder abholen. Das erfordert eine effiziente Planung.</p> <h4>Wie viele Fahrzeuge sind daf&uuml;r im Einsatz?</h4> <p>H&ouml;hener: Rund zehn doppelst&ouml;ckige Postautos aus Heiden werden unterwegs sein.</p> <h4>Werden die drei Delegierten von Gastro Appenzellerland AR auch versuchen, an der DV einige Anliegen zu plazieren?</h4> <p>H&ouml;hener: Ich denke nicht. Dieser Anlass ist nicht der richtige Ort f&uuml;r strategische Diskussionen. Diese finden eher an den vier &uuml;ber das Jahr verteilten Pr&auml;sidentenkonferenzen statt. N&auml;chste Woche steht das gesellschaftliche Beisammensein klar im Vordergrund.</p> <h4>Wie viel kostet der Anlass den Ausserrhoder Verband?</h4> <p>H&ouml;hener: Unser Budget betr&auml;gt rund 300 000 Franken. Darin enthalten sind aber auch Sponsorengelder und Beitr&auml;ge der Delegierten.</p> <h4>Worauf freuen Sie sich am meisten?</h4> <p>H&ouml;hener: Auf das - hoffentlich - sch&ouml;ne Wetter, denn viele Anl&auml;sse werden im Freien stattfinden.</p> <p>Interview: Timo Z&uuml;st</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3398054</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 May 2013 01:34:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Waldstätter Badi vorerst gerettet  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3396576</link>
         <description><![CDATA[  WALDSTATT. Mit Notsanierungen in der H&ouml;he von rund 6000 Franken wird der Betrieb der Badi Waldstatt f&uuml;r diese Saison sichergestellt. Die dringend n&ouml;tige Gesamtsanierung wird sehnlichst erwartet. Morgen wird die Badi er&ouml;ffnet.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WALDSTATT. Mit Notsanierungen in der H&ouml;he von rund 6000 Franken wird der Betrieb der Badi Waldstatt f&uuml;r diese Saison sichergestellt. Die dringend n&ouml;tige Gesamtsanierung wird sehnlichst erwartet. Morgen wird die Badi er&ouml;ffnet.</b><br /><br /><p>Die Waldst&auml;tter Badi ist und bleibt ein Freizeitangebot auf wackligen F&uuml;ssen. Hiess es noch vor der Saison 2012, dass eine umfangreiche Sanierung unumg&auml;nglich sei, blieben solche Arbeiten bis dato aus. F&uuml;r Massnahmen dieser Art fehlt der Gemeinde schlicht und einfach das Geld. Kurz vor Saisoner&ouml;ffnung gibt Sepp Brunner jetzt aber Entwarnung - mindestens kurzfristig. &laquo;Der Badi-Betrieb ist auch f&uuml;r die kommende Saison sichergestellt&raquo;, sagt er.</p> <h4>Notsanierungen get&auml;tigt</h4> <p>Dass die Badi-Saison morgen Donnerstag in Waldstatt er&ouml;ffnet werden kann, ist zahlreichen Notsanierungen zu verdanken. So wurden Kittfugen abgedichtet, und die Beschichtung des Bassins wurde mit einem Algenschutz versehen. Es handelt sich bei den vollzogenen Massnahmen um reine Oberfl&auml;chenkosmetik. &laquo;Sie erm&ouml;glicht den Betrieb f&uuml;r eine Saison, mehr nicht&raquo;, fasst Sepp Brunner zusammen. Die ebenfalls marode Aufbereitungsanlage f&uuml;r das Wasser konnte indes nicht ersetzt werden. Fazit: Mit dem bestehenden Modell wird auf gut Gl&uuml;ck in die Badesaison gestartet. &laquo;Sollte die Anlage ausfallen&raquo;, so Brunner realistisch, &laquo;muss schnell Geld f&uuml;r eine Ersatzanlage freigemacht werden.&raquo; Oder die Badi bleibt dann geschlossen.</p> <p>Sepp Brunner erkl&auml;rt auch, dass sich die Folgesch&auml;den bei einer ausbleibenden Gesamtsanierung j&auml;hrlich vermehren. &laquo;Eine umfangreiche Sanierung sollte auch deshalb so schnell wie m&ouml;glich erfolgen&raquo;, so seine Einsch&auml;tzung der Lage.</p> <h4>Auch Beh&ouml;rden wollen die Badi</h4> <p>Interims-Gemeindepr&auml;sidentin Monika Bodenmann signalisiert auf Anfrage, dass sich der Gemeinderat vollumf&auml;nglich hinter die &ouml;rtliche Badi stellt. &laquo;Der Entscheid, wann die Sanierung erfolgt, h&auml;ngt vom f&uuml;nfj&auml;hrigen Finanzplan ab. Ein Termin steht noch nicht&raquo;, so Bodenmann. Der Einsatz der ohnehin beschr&auml;nkten finanziellen Mittel der Gemeinde m&uuml;sse genaustens geplant werden. Es w&uuml;rden noch weitere wichtige Projekte innerhalb der Gemeinde anstehen, so die Gemeindepr&auml;sidentin. Dass die Beh&ouml;rden geringes Interesse daran hegen, j&auml;hrlich in Notsanierungen zu investieren, betont Monika Bodenmann. &laquo;Die Notsanierungen kosteten rund 6000 Franken, diesen Betrag m&ouml;chten wir nicht allj&auml;hrlich bezahlen&raquo;, so Bodenmann. Mit einer ausserordentlichen Aktion versuchen die Verantwortlichen indes, Geld f&uuml;r die Sanierung zu sammeln. &laquo;Das rege Interesse und die finanzielle Unterst&uuml;tzung zeigt uns, dass die Badi vielen Personen im Dorf und in der n&auml;heren Umgebung am Herzen liegt&raquo;, erkl&auml;rt Sepp Brunner sichtlich stolz.</p> <h4>Spendensammlung l&auml;uft</h4> <p>Industrieunternehmen, Gewerbler, Vereine aus dem Dorf und den Nachbargemeinden, Einzelpersonen, aber auch die umliegenden Gemeinden haben bisher einen Betrag in der H&ouml;he von rund 250 000 Franken zugesagt. Das Ziel liege bei einer halben Million Franken, so Bademeister Brunner. Und er ist zuversichtlich, dass dieses Ziel erreicht wird. &laquo;Zusammen mit der Gemeinde werden wir die Badi dereinst sicher sanieren k&ouml;nnen.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3396576</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 May 2013 01:37:35 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  In einen Brunnen geprallt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3393967</link>
         <description><![CDATA[  APPENZELL. Am Samstagmorgen verlor ein Richtung Enggenh&uuml;tten fahrender Lenker die Herrschaft &uuml;ber sein Auto. Es rollte &uuml;ber den rechten Strassenrand und prallte gegen einen Brunnen. Verletzt wurde laut Angaben der Innerrhoder Kantonspolizei niemand, es entstand betr&auml;chtlicher Sachschaden. (kpai)  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>APPENZELL. Am Samstagmorgen verlor ein Richtung Enggenh&uuml;tten fahrender Lenker die Herrschaft &uuml;ber sein Auto. Es rollte &uuml;ber den rechten Strassenrand und prallte gegen einen Brunnen. Verletzt wurde laut Angaben der Innerrhoder Kantonspolizei niemand, es entstand betr&auml;chtlicher Sachschaden. (kpai)</p> <h3>Rotlicht &uuml;bersehen und mit Auto kollidiert</h3> <p>HERISAU. Am Freitagmittag kollidierten im Bereich der Verzweigung St. Gallerstrasse/Umfahrungsstrasse zwei Autos, da eine Lenkerin ein Rotlicht &uuml;bersah. Laut Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei wurde niemand verletzt. Der Sachschaden liegt bei etwa 8000 Franken. (kpar)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3393967</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 23 Apr 2013 01:34:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Appenzeller Schwinger erfüllen Pflicht - mehr nicht  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3377817</link>
         <description><![CDATA[  SCHWINGEN. Am Toggenburger Verbandsschwingfest testen die Appenzeller Schwinger vor der anstehenden Kranzfest-Saison letztmals ihre Form. &laquo;Pflicht erf&uuml;llt, Potenzial gegen oben vorhanden&raquo;, l&auml;sst sich als Fazit daraus ziehen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>SCHWINGEN. Am Toggenburger Verbandsschwingfest testen die Appenzeller Schwinger vor der anstehenden Kranzfest-Saison letztmals ihre Form. &laquo;Pflicht erf&uuml;llt, Potenzial gegen oben vorhanden&raquo;, l&auml;sst sich als Fazit daraus ziehen.</b><br /><br /><p>Zwar konnten sich am vergangenen Sonntag am Toggenburger Verbandsschwingfest Michael Bless im vierten Schlussrang und Marcel Kuster auf Rang f&uuml;nf unmittelbar hinter den Spitzenr&auml;ngen klassieren. Um den Tagessieg redete das Duo bei nasskalter Witterung und sumpfigen Terrain jedoch zu keiner Zeit mit.</p> <p>W&auml;hrend Michael Bless seine Pflichtaufgaben souver&auml;n erledigte und sich letztlich vier Siege verbuchen lassen konnte, gelangen ihm keine zus&auml;tzlichen &Uuml;berraschungen. Im Anschwingen musste er sich nach intensiv gef&uuml;hrtem Kampf gegen Schwingerk&ouml;nig N&ouml;ldi Forrer kurz vor Ende des Ganges das S&auml;gemehl vom R&uuml;cken wischen lassen. Einen Kurzangriff von Bless konterte der routinierte Toggenburger mittels Kreuzgriff aus. Spektakel bot Michael Bless im f&uuml;nften Gang: Im Vergleich mit dem Eidgenossen Jakob Roth standen beide dem Sieg zeitweilen sehr nahe. Mit Kniestich oder Kurz brachte Bless seinen Gegner an den Rand einer Niederlage, musste sich am Boden aber mehrmals selbst aus gef&auml;hrlicher Situation retten.</p> <p>Eine &auml;hnliche Tagesbilanz l&auml;sst sich aus Marcel Kusters Auftritt ziehen. Vier Pflichtsiege liess sich der in Urn&auml;sch wohnhafte Kuster notieren, ein g&auml;nzlicher Effort blieb aber auch bei ihm aus. Im zweiten Gang rang er dem sp&auml;teren Festsieger Andy B&uuml;sser ein gestellter Gang ab, gegen den Schwingerk&ouml;nig N&ouml;ldi Forrer zog Kuster rasch den K&uuml;rzeren. Im abschliessenden sechsten Gang liess Marcel Kuster mit einem sehenswerten Armzug gegen den Kranzschwinger Beda Coray sein technisches K&ouml;nnen abermals durchblitzen.</p> <h4>Roth und Hofstetter dabei</h4> <p>Erfreut &uuml;ber seinen Auftritt in Bronschhofen d&uuml;rfte der Herisauer Martin Roth gewesen sein. Vor rund 900 Zuschauern gelang ihm vieles nach Wunsch. Im Anschwingen bezwang Roth den athletischen Kranzschwinger Gerry S&uuml;ess und doppelte im Verlaufe des Tages mit drei weiteren Siegen nach. Einzig die beiden Eidgenossen N&ouml;ldi Forrer und Urban G&ouml;tte erwiesen sich f&uuml;r den Herisauer als zu stark; gegen beide blieb Martin Roth chancenlos. Er unterlag jeweils rasch.</p> <p>Gar ohne Niederlage kam der Gaiser Manuel Hofstetter &uuml;ber die Runden. Mit zwei resultatlosen G&auml;ngen fiel er aber schon zu Beginn aus dem Rennen um die Spitze. Hofstetter k&auml;mpfte sich mittels drei Pflichtsiegen &uuml;ber tiefer dotierte Gegner wieder zur&uuml;ck. Im sechsten Gang setzte Hofstetter gegen den Toggenburger Routinier Roman B&ouml;sch alles auf die Karte Angriff. Mehrmals brachte er seinen Gegner an den Rand einer Niederlage, der Erfolg blieb Hofstetter jedoch verwehrt: gestellt.</p> <h4>Zwyssig geschlagen</h4> <p>Noch vor Wochenfrist konnte sich der Gaiser Raphael Zwyssig am Rapperswiler Verbandsfest &uuml;ber den Tagessieg freuen. Eine Woche sp&auml;ter gab es f&uuml;r den 26-J&auml;hrigen wenig zu jubeln. Zwar konnte er drei Vergleiche gegen Nichtkranzer siegreich gestalten, gegen den Eidgenossen Urban G&ouml;tte im Anschwingen und Unspunnen-Sieger Daniel B&ouml;sch hatte Zwyssig aber wenig zu bestellen. Rasche Niederlagen mit der Minimalnote resultierten daraus. Endg&uuml;ltig zur&uuml;ckfallen liessen Raphael Zwyssig jedoch nicht die verlorenen G&auml;nge gegen die favorisierten Gegner, sondern eine Punkteteilung mit Simon Wiederkehr, einem Toggenburger Schwinger aus dem Mittelfeld. Zwyssig fand das n&ouml;tige Rezept nicht, die defensive Taktik seines Gegners zunichte zu machen.</p> <h4>Schl&auml;pfer auf Rang zehn</h4> <p>Letztlich &laquo;nur&raquo; auf Rang zehn klassierte sich Markus Schl&auml;pfer. Das Mitglied des Schwingklubs Wolfhalden teilte im zweiten Gang mit dem Favoriten auf den Tagessieg, Daniel B&ouml;sch, die Punkte. Eine Niederlage im sechsten Gang liess Schl&auml;pfer ungewohnt weit zur&uuml;ckfallen.</p> <div class="mpnl_hinweis">Auszug aus der Rangliste: 1. B&uuml;sser Andy, Ottoberg; 4. Bless Michael, Gais; 5. Kuster Marcel, Urn&auml;sch; 7. Roth Martin, Herisau; 9. Hofstetter Manuel, Gais; 10. Schl&auml;pfer Markus, Wolfhalden; Manser Bruno, Weissbad; 11. Giger Urs, B&uuml;hler; Zwyssig Raphael, Gais.</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3377817</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 23 Apr 2013 01:34:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Auf «Typ Rotzinger» bauen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3377812</link>
         <description><![CDATA[  EISHOCKEY. Die Kaderplanung des SC Herisau ist fast abgeschlossen. Neue Spieler kommen aus Uzwil sowie den Nachwuchsabteilungen von Ambri, Kloten und Rapperswil. Vorne sind weniger Abg&auml;nge zu verkraften als hinten, aber jener von Vlk.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>EISHOCKEY. Die Kaderplanung des SC Herisau ist fast abgeschlossen. Neue Spieler kommen aus Uzwil sowie den Nachwuchsabteilungen von Ambri, Kloten und Rapperswil. Vorne sind weniger Abg&auml;nge zu verkraften als hinten, aber jener von Vlk.</b><br /><br /><p>Die aufsehenerregenden Personalien gibt es anderswo. Seewen engagierte als Trainer den langj&auml;hrigen NLA-Spieler Corsin Camichel, der in der Saison 2000/01, der letzten des SC Herisau in der NLB, f&uuml;r die Ausserrhoder st&uuml;rmte. B&uuml;lach verpflichtete Florence Schilling, die Torh&uuml;terin des Schweizer Frauen-Nationalteams. Chur hat sich in der Offensive namhaft verst&auml;rkt. &laquo;Dass dies nicht sicher zum Erfolg f&uuml;hrt, wissen wir aus eigener Erfahrung&raquo;, erz&auml;hlt Markus Bachschmied, der Pr&auml;sident des SCH. Die Zusammenstellung seines Kaders erfolgt ohne spektakul&auml;re Meldungen. Die Zeiten, in denen bei Verhandlungen das Geld f&uuml;r den SCH sprach, sind vorbei. &laquo;Wir k&ouml;nnen ein &uuml;berdurchschnittliches Umfeld bieten.&raquo; Er glaubt, dass eine Playoffqualifikation m&ouml;glich ist. Und baut auf den &laquo;Typ Pascal Rotzinger&raquo;: Der St&uuml;rmer kam vor einem Jahr als 18j&auml;hriger, 170 cm grosser Lehrling aus Uzwil und spielte eine sehr gute Rolle. &laquo;Ihn kannte fast niemand&raquo;, sagt Bachschmied.</p> <h4>Abwehr ohne vier</h4> <p>Mit Sergio Marti wird Gregory Keller das Torh&uuml;ter-Duo bilden. Dessen bisherige Stationen lagen im Tessin (Lugano, Bellinzona, 12/13 Elite-Junioren Ambri) und im B&uuml;ndnerland (Davos, Engiadina, Lenzerheide). In der Abwehr sind mit Brunner, Crasemann, Hohl und vermutlich Kevin Homberger vier Stammspieler zu ersetzen. Als Zuz&uuml;ge vermeldet der SCH Mario Noser und Thomas Bischof (beide aus Uzwil) sowie Felix K&auml;ser (Elite-Junioren Rapperswil-Jona). Fortgeschritten sind die Gespr&auml;che mit Dieter Frenzel (Uzwil). Kontakte bestehen mit Martins Mezulis. Der 21j&auml;hrige Lette geh&ouml;rte zuletzt dem Kader des NLB-Vereins Red Ice Martigny an, seine Ausbildung in der Schweiz absolvierte er im Nachwuchs der Pikes, von Fribourg und Rapperswil. Bachschmied: &laquo;Wir m&uuml;ssen schauen, ob sich dieser Transfer realisieren l&auml;sst.&raquo;</p> <h4>Zur&uuml;ck nach Tschechien</h4> <p>Was den Angriff betrifft, sind der R&uuml;cktritt von Ammann und der Zuzug von Zeller vor l&auml;ngerer Zeit gemeldet worden. Nun steht fest, dass mit Petr Vlk ein zweiter gewichtiger Abgang zu verkraften ist. Der Tscheche kehrt nach vier Jahren beim SCH in die Heimat zur&uuml;ck. Auch Senn verl&auml;sst den Verein. Dagegen rechnet Bachschmied weiter mit Center Luca Homberger, dessen Skorerpunkte und &Auml;sthetik den Gedanken an einen Wechsel zu einem 1.-Liga-Spitzenteam oder in die NLB n&auml;hrten: &laquo;Er hat einen laufenden Vertrag.&raquo;</p> <p>Neue St&uuml;rmer sind Lucas Hohlbaum (Uzwil) und Dario Eigenmann (Elite-Junioren Kloten, 12/13 auch Eins&auml;tze mit Uzwil), Dario Heinrich (aus der zweiten Herisauer Mannschaft) sowie Jordan Pfennich: Der ist &ouml;sterreichischer Nachwuchs-Internationaler, geh&ouml;rte einst dem SC Herisau und den Pikes an; die Saison 2012/13 absolvierte Jordan Pfennich mit den Elite-Junioren Biels.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3377812</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 09 Apr 2013 01:35:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die Woche will gut geplant sein  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3362285</link>
         <description><![CDATA[  SPORTSCHIESSEN. Marvin Fl&uuml;ckiger geh&ouml;rt der Sportschule Appenzellerland an, wohnt in Zuzwil und besucht die Sekundarschule Teufen. Pr&auml;zision ist beim Schweizer Meister und EM-Teilnehmer doppelt gefragt. Mit der Pistole und im Wochenablauf.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Marvin Fl&uuml;ckiger geh&ouml;rt der Sportschule Appenzellerland an, wohnt in Zuzwil und besucht die Sekundarschule Teufen. Pr&auml;zision ist beim Schweizer Meister und EM-Teilnehmer doppelt gefragt. Mit der Pistole und im Wochenablauf.</b><br /><br /><p>SPORTSCHIESSEN. &laquo;Es war nicht gerade mein bester Wettkampf in Pilsen. Ich profitierte aber davon, dass mein Teamkollege einen noch weniger guten Tag hatte.&raquo; F&uuml;r einen 15-J&auml;hrigen, der derzeit enorm erfolgreich ist, spricht Marvin Fl&uuml;ckiger erstaunlich sachlich. Er kann Geschehen und Resultate einordnen und begr&uuml;nden. Immerhin schaffte der Pistolensch&uuml;tze im Januar mit dem erw&auml;hnten Wettkampf in Tschechien die Qualifikation f&uuml;r die U-20-Europameisterschaft von Ende Februar im d&auml;nischen Odense: Marvin kam als j&uuml;ngster Teilnehmer und zweitbester Schweizer &uuml;ber 10 m auf Platz 42. &laquo;Es ging f&uuml;r mich vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln.&raquo; Leider sei der offizielle Bus versp&auml;tet im Stand angekommen. Deshalb habe er wenig Zeit zum Aufw&auml;rmen gehabt. &laquo;Ich war nicht ganz bereit. Da hat die Leistung gelitten.&raquo;</p> <h4>Meistertitel mit Rekord</h4> <p>Einen Tag nach der R&uuml;ckkehr aus D&auml;nemark gewann er an den Schweizer Meisterschaften in Bern &uuml;ber 10 m Gold vor Frederik Zurschmiede aus Trogen, einem anderen Sportsch&uuml;ler. Er realisierte einen Schweizer Rekord der U-16-Kategorie; eine Woche darauf entschied Marvin Fl&uuml;ckiger die Junioren-Einzelmeisterschaft von Schwadernau mit dem zweitbesten Resultat &uuml;ber alle Altersklassen f&uuml;r sich. Internationale Eins&auml;tze mit dem Nachwuchs- oder dem Nationalkader folgen sich nun rasch (siehe Kasten).</p> <p>Aus einem regionalen Talent ist einer der besten Nachwuchssch&uuml;tzen des Landes geworden. Es sei bisher in allen Belangen sehr gut gelaufen, erz&auml;hlt Vater Harry, angesprochen auf die ersten neun Monate an der Sportschule Appenzellerland. In Teufen besucht Marvin die 2. Klasse der Sekundarschule, eine der Partnerschulen der Sportschule. Bei Absenzen reichen Lehrpersonen und ein Schulkamerad, ein Leichtathletik-Sportsch&uuml;ler, Material und Informationen nach. &laquo;Wir freuen uns, dass die schulischen Leistungen trotz h&ouml;herer Belastung stimmen&raquo;, sagt Mutter Lea.</p> <h4>Eine Lebensschule</h4> <p>Wer in Zuzwil wohnt, im Appenzellerland zur Schule geht und trainiert, kennt die Verbindungen des &ouml;ffentlichen Verkehrs. Von Montag bis Donnerstag steht Marvin um viertel vor sechs Uhr auf, f&auml;hrt mit dem Postauto nach Uzwil und mit dem Zug via St. Gallen nach Teufen. Am Freitag ist vor f&uuml;nf Uhr Tagwache; der Vater bringt ihn nach Trogen, wo f&uuml;r die Sportsch&uuml;ler um viertel nach sechs Uhr ein polysportives Training beginnt. Dreimal nimmt Marvin Essen von zu Hause mit, das er am Mittag im Mikrowellenger&auml;t an der Sportschule w&auml;rmt. &laquo;Am Donnerstag und Freitag esse ich am Mittagstisch der Schule.&raquo; Die Mutter spricht von einer Lebensschule, was Organisation und Selbst&auml;ndigkeit betreffe: &laquo;Marvin muss schon am Morgen an das denken, was er am Nachmittag und Abend braucht.&raquo; Die Eltern attestieren dem jungen Mann eine hohe Selbstmotivation, Konsequenz und Disziplin - auch punkto Nachtruhe um 21.30 Uhr. An drei Abenden kommt er um 18 Uhr nach Hause, auch am Mittwoch, den manche andere Jugendliche lockerer angehen. Montags und donnerstags dauert das Training bis 19.30 Uhr, da holen ihn die Eltern mit dem Auto ab. &laquo;Sonst k&auml;me er sp&auml;t nach Zuzwil&raquo;, sagt die Mutter. Einige Aufgaben k&ouml;nne er an der Schule im Projekt BSL erledigen (begleitetes selbst&auml;ndiges Lernen), erz&auml;hlt Marvin. &laquo;Zu Hause gibt es vor allem f&uuml;r Pr&uuml;fungen zu lernen.&raquo;</p> <h4>Krafttraining f&uuml;r die Spannung</h4> <p>Bis im Sommer 2012 hat er in Wil zwei Trainings pro Woche absolviert. Nun bel&auml;uft sich die Zahl der Einheiten auf sechs; sie dauern zwischen anderthalb und drei Stunden. Zur H&auml;lfte sind es technische Trainings im Schiesssportzentrum Teufen. Dazu kommt neu ein Krafttraining. &laquo;Er muss sicher kein Bodybuilder werden&raquo;, meint der Vater. Aber viele Fehlsch&uuml;sse w&uuml;rden wegen der Spannung entstehen, erkl&auml;rt Marvin. &laquo;Deshalb macht ein Krafttraining Sinn. An der Stabilit&auml;t kann gearbeitet werden, an der Spannung, zum Beispiel im Handgelenk.&raquo;</p> <p>Das Krafttraining erfolgt unter Aufsicht von Fachpersonen. Wenn die anderen Sportsch&uuml;ler bei polysportiven Trainings Sprints absolvieren, bestehe sein Alternativprogramm manchmal darin, 40 Minuten lang die Arme auszustrecken. Eine Minute rechts, eine Minute links. Auch links, obwohl Marvin Rechtsh&auml;nder ist? &laquo;Dies ist wichtig, damit die Belastung nicht einseitig erfolgt&raquo;, erkl&auml;rt der 15-J&auml;hrige, wieder ganz der sachliche Analytiker.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3362285</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 09 Apr 2013 01:35:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  St. Gallen-Appenzell im Final  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3362273</link>
         <description><![CDATA[  BADMINTON. Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell steht zum zweitenmal in Folge im Endspiel der Schweizer Badmintonmeisterschaft. Die Ostschweizer setzen sich in zwei packenden Begegnungen gegen Yverdon-les-Bains durch.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell steht zum zweitenmal in Folge im Endspiel der Schweizer Badmintonmeisterschaft. Die Ostschweizer setzen sich in zwei packenden Begegnungen gegen Yverdon-les-Bains durch.</b><br /><br /><p>BADMINTON. Das Schweizer Badminton erlebt derzeit eine der spannendsten Saisons der Geschichte - so auch am vergangenen Wochenende. Bezeichnenderweise wurde das Playoff-Halbfinal erst in der allerletzten Partie entschieden. Dabei drehte die Mixedpaarung Simone Spescha und Tim Dettmann nach verlorenem ersten Satz das Spiel und sorgte mit nur zwei Punkten Differenz im Entscheidungssatz f&uuml;r das Erreichen der Finalspiele gegen das Team Argovia. Die Aargauer, welche wie St. Gallen-Appenzell erst in der letzten Runde das Erreichen der Playoffs sicherstellen konnten, bezwangen in ihrem Halbfinal den Tabellenersten der regul&auml;ren Spielzeit aus Solothurn.</p> <h4>Taktische Meisterleistung</h4> <p>Nach dem Hinspiel vom Samstag, bei welchem das zweite Herrendoppel gegen die starken Westschweizer unterlegen war, nahmen die Verantwortlichen um Spielertrainer Agung Ruhanda eine &Auml;nderung in der Zusammensetzung der beiden Doppel vor. Der Abtausch von Thomas Heiniger und Janic Kleiner zeigte die erhoffte Wirkung: Sowohl Dettmann und Kleiner als auch Ruhanda und Heiniger konnten ihre beiden Herrendoppel gewinnen und legten somit den Grundstein f&uuml;r den Ausw&auml;rtserfolg. Letztere zeigten eines der st&auml;rksten je in der Nationalliga A gespielten Doppel.</p> <p>Gegen die mit zahlreichen ausl&auml;ndischen Spitzenspielern best&uuml;ckten Westschweizer gelang es ausnahmslos allen Protagonisten der Badmintonvereinigung, im entscheidenden Moment ihr bestes Badminton abzurufen. F&ouml;rmlich &uuml;ber sich hinausgewachsen ist an diesem Wochenende der St. Galler Christoph Heiniger. Er bezwang im zweiten Herreneinzel gleich an beiden Spieltagen den amtierenden Schweizer Meister Anthony Dumartheray. Insbesondere am Samstag stand Heiniger mehrfach vor einer Niederlage, verz&uuml;ckte schliesslich jedoch sein Team und das Publikum mit einer fulminanten Aufholjagd. Ebenfalls wesentlich zum Grosserfolg beigetragen haben Sabrina Inauen und Simone Spescha im Damendoppel. Nach einer knappen Niederlage im Hinspiel beeindruckten die beiden jungen Damen am Sonntag und gewannen &uuml;berraschend gegen die besser klassierte Paarung aus Yverdon.</p> <h4>R&uuml;ckspiel zu Hause</h4> <p>Die Finalspiele werden in zwei Wochen ausgetragen. Das entscheidende R&uuml;ckspiel findet am Sonntag, 21. April, im Athletik Zentrum in St. Gallen statt. Die Verantwortlichen der Badmintonvereinigung rechnen mit erneut sehr gut gef&uuml;llten Zuschauerr&auml;ngen und einer Stimmung, welche dem Saisonh&ouml;hepunkt vollauf gerecht werden wird.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3362273</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 26 Mar 2013 08:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  DTV Schwellbrunn und Säge Herisau erfolgreich  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/3348112</link>
         <description><![CDATA[  UNIHOCKEY. In der Sporthalle Herrmoos in B&uuml;hler wurde die kantonale Unihockey-Meisterschaft des Appenzellischen Turnverbandes ausgetragen. Sowohl bei den Damen wie den Herren wurden die Vorjahresmeister entthront.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>UNIHOCKEY. In der Sporthalle Herrmoos in B&uuml;hler wurde die kantonale Unihockey-Meisterschaft des Appenzellischen Turnverbandes ausgetragen. Sowohl bei den Damen wie den Herren wurden die Vorjahresmeister entthront.</b><br /><br /><p>Unihockey ist eine schnelle und attraktive Sportart, bei der Technik, Kampf, &Uuml;bersicht und Kondition, aber auch Kampfgeist, Geschwindigkeit, Ballgef&uuml;hl und das Spiel mit der Bande ausschlaggebend sind. Bei den Herren und Damen war klar ersichtlich, wer sich im Laufe des Jahres intensiv mit Unihockey besch&auml;ftigt hat. Obwohl gelegentlich die Nerven etwas durchbrannten und die Kondition nachliess, verliefen die Begegnungen spannend, ausgeglichen und fair.</p> <h4>Titelverteidigung misslungen</h4> <p>Insgesamt 21 Mannschaften (zehn Kategorie A und elf Kategorie B) und acht Damenteams zeigten w&auml;hrend rund neun Stunden, wie attraktiv Unihockey sein kann. Bei den Damen erreichte der DTV Waldstatt wie im Vorjahr den Final und hatte somit die M&ouml;glichkeit, den Titel erneut zu verteidigen. Im Final gegen Schwellbrunn mussten sie aber eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Im kleinen Final besiegte Wolfhalden den Vorjahresmeister Gais mit 1:0.</p> <p>Auch bei den Herren kam es zu einer Abl&ouml;sung: Vorjahresmeister Hundwil wurde wohl Gruppensieger, musste aber in der Finalrunde die Punkte mit Gais (1:1) teilen und verlor gegen Schwellbrunn 1 klar mit 3:0-Toren und verpasste damit den Final.</p> <h4>TV S&auml;ge Herisau souver&auml;n</h4> <p>Bei den Herren setzten sich in den Gruppenspielen die favorisierten Teams von Hundwil und Stein sowie S&auml;ge Herisau und Schwellbrunn 1 durch. Schliesslich qualifizierten sich S&auml;ge Herisau und Schwellbrunn f&uuml;r den Final. In diesem legten Teams ein hohes Tempo vor. Schwellbrunn ging in der 7. Minute in F&uuml;hrung; kurz vor Schluss konnte S&auml;ge Herisau zum 1:1 ausgleichen. Die Verl&auml;ngerung war noch keine Minute alt, als S&auml;ge Herisau mit dem &laquo;Golden-Goal&raquo; den 2:1-Sieg erzielte und damit neuer Kantonaler Unihockey-Meister wurde. Im kleinen Final gewann der Vorjahresmeister Hundwil das Derby gegen Stein mit 2:1 Toren und belegte Platz 3.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/3348112</guid>
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         <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Nicht auf allen Dächern geduldet  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2944763</link>
         <description><![CDATA[  APPENZELLERLAND. Gleich auf zwei D&auml;chern im Appenzellerland sollen Photovoltaikanlagen gebaut werden &ndash; doch nicht auf beiden sind diese willkommen. In Wolfhalden (AR) steht die Denkmalpflege dahinter, in Oberegg (AI) wird das Projekt bek&auml;mpft.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>APPENZELLERLAND. Gleich auf zwei D&auml;chern im Appenzellerland sollen Photovoltaikanlagen gebaut werden &ndash; doch nicht auf beiden sind diese willkommen. In Wolfhalden (AR) steht die Denkmalpflege dahinter, in Oberegg (AI) wird das Projekt bek&auml;mpft.</b><br /><br /><p>Der katholische Pfarrer Johann K&uuml;hnis von Oberegg will, dass das Dach der katholischen Kirche k&uuml;nftig zur Stromproduktion genutzt und eine Solaranlage darauf gebaut wird. Doch K&uuml;hnis hat die Rechnung ohne Innerrhodens Denkmalpflege gemacht. Diese sieht mit einer entsprechenden Anlage den Wert der Kirche gef&auml;hrdet und wehrt sich gegen ein entsprechendes Projekt. Kompromisse will man keine eingehen.</p> <p>Anders pr&auml;sentiert sich die Situation im ausserrhodischen Wolfhalden. Zusammen mit der dortigen Denkmalpflege wurde ein Projekt ausgearbeitet, das auch die denkmalpflegerischen Bed&uuml;rfnisse integriert. Gem&auml;ss Gemeindepr&auml;sident Max Koch wird nun im Juni dem Volk eine Baukreditvorlage f&uuml;r eine Solaranlage auf dem Kirchendach unterbreitet.</p> <p>Pfarrer K&uuml;hnis in Oberegg gibt sich indes noch nicht geschlagen. Er will weiterhin f&uuml;r seine Idee k&auml;mpfen. Der n&auml;chste Schritt sei das Baugesuch.</p> <p>&nbsp;</p> <h4>Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 18. April.</h4>   ]]></content:encoded>
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