Spieth distanziert das Feld am US Masters

GOLF ⋅ Der amerikanische Golfprofi Jordan Spieth lässt zum Auftakt des 82. US Masters in Augusta keine Zweifel offen: Er hat derzeit alle Fähigkeiten, um seinen vierten Majortitel seit 2015 zu gewinnen.
Aktualisiert: 
06.04.2018, 11:18
06. April 2018, 02:05

Mit der spektakulären Serie von fünf Birdies ab dem 13. Loch zog Spieth, Sieger des US Masters 2015, des US Open 2015 sowie des British Open 2017, der Konkurrenz am ersten Majorturnier des Jahres zeitweilig um drei und mehr Schläge davon. Am 18. Loch schliesslich musste der 24-Jährige einen Schlagverlust (Bogey) hinnehmen, sodass sich die Verfolger für die Fortsetzung des Turniers wieder etwas bessere Chancen ausrechnen können.

Von den meistgenannten Favoriten hielten sich der Schwede Henrik Stenson und Nordirlands Superstar Rory McIlroy mit drei Schlägen Rückstand am besten.

Was Tiger Woods' erste Runde am US Masters seit 2015 betrifft, gingen die Meinungen der Experten auseinander. Woods selber zeigte sich mit seinem Ergebnis von 73 Schlägen (1 über Par) und vor allem mit seinem Spiel zufrieden. Er ist überzeugt, dass er in den verbleibenden drei Runden das Score erheblich senken kann. Nach dem ersten Wettkampftag ist der Rückstand auf Leader Spieth mit neun Schlägen jedoch schon markant.

Sergio Garcias Wasserspiele

Riesiges Pech hatte Sergio Garcia. Der spanische Vorjahressieger wasserte den Ball am 15. Green insgesamt fünfmal, obwohl jeder seiner Schläge technisch gut ausgeführt war. Mit dem Sand Wedge, einem kurzen Schläger mit offener Schlagfläche, konnte der Spanier einen starken Rückwärtsdrall nicht verhindern, sodass der Ball viermal vom Green den fein gemähten Hang ins Wasser hinunter rollte. Das frustrierende Ergebnis waren 13 Schläge. Ein schlechteres Score wurde am US Masters nie an irgendeinem Loch notiert. Garcia spielte die Runde mit 81 Schlägen zu Ende, was ihm gerade noch zum 85. Platz unter den 87 Spielern reichte. (sda)


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