Schweizer Sieg im Jagdspringen

REITEN ⋅ Jagdspringen sind seit jeher eine Schweizer Spezialität. Diese Tradition hält Martin Fuchs am CSI Basel aufrecht.
13. Januar 2018, 18:45

Der Zürcher aus Wängi war im Zeitspringen mit Dubai du Bois Pinchet nicht zu bremsen. Er sorgte in Basel für den vierten Schweizer Sieg.

Fuchs, der im vergangenen Jahr eine Million Franken an Preisgeld gewann, verwies mit einem fehlerlosen Temporitt den Deutschen Felix Hassmann auf Brazonado mit einem Vorsprung von über einer Sekunde auf den Ehrenplatz.

Erneut vermochte sich auch der 20-jährige Neuenburger Bryan Balsiger auszuzeichnen. Mit Poppée de Damwil realisierte er nach einer schnellen Passage und engen Wendungen als Vierter seine bereits vierte Klassierung in Basel. Vorjahressieger Philipp Züger aus Galgenen blieb mit seinem Schimmel-Hengst Castus ebenfalls ohne Fehler, war aber über den eckigen Kurs mit zwölf Hindernissen zu wenig schnell. Es blieb für den Schwyzer der 6. Rang.

Seit vergangenen Mai reitet Fuchs die neunjährige Dubai du Bois, die ihm die Genferin Hélène Amar zur Verfügung stellt. "Dubai ist eine Kämpferin, speziell und schwierig zu reiten", bemerkte Fuchs, "und je hektischer sie wird, umso schneller ist sie." Es war bereits der dritte Sieg von Martin Fuchs in einem Weltranglistenspringen mit der Belgien-Stute: Ende November gewann er einen Zweisterne-Grand-Prix im slowakischen Samorin und am CSI Genf im Dezember das grosse Jagdspringen. (sda)


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