Philipp Weishaupt kassiert in Calgary ab

REITEN ⋅ Der Deutsche Philipp Weishaupt gewinnt auf Convall den mit umgerechnet 2,33 Millionen Franken am höchsten dotierten Grand Prix der Welt im kanadischen Spruce Meadows.
Aktualisiert: 
11.09.2017, 08:29
11. September 2017, 08:41

Als Belohnung erhielt der 32-Jährige, der als einziger in beiden Umgängen fehlerlos blieb, einen Check über umgerechnet 780'000 Franken. Die Portugiesin Luciana Diniz mit Fit For Fun und der Amerikaner McLain Ward mit Azur belegten die weiteren Podestplätze.

Von den drei für den Grand Prix qualifizierten Schweizern schaffte keiner den Sprung in den zweiten Umgang, den zwölf Paare bestritten. Als bester klassierte sich Steve Guerdat mit Hannah im 20. Rang. Der Olympiasieger von 2012 verzeichnete auf der Schlusslinie mit einer Dreifach-Kombination beim Einsprung einen Abwurf. Die uni roten Stangen hätten im Sonnenlicht geglänzt und seien für das Pferd schwer einzuschätzen gewesen, sagte Guerdat. Zudem plante er mit sieben Galoppsprüngen auf die Kombination zu reiten. "Es lief sehr gut und es wäre vielleicht mit nur sechs gegangen, aber ich blieb bei meinem Plan. Das war vielleicht falsch", so der Jurassier selbstkritisch.

Bei Pius Schwizer und Leonard de la Ferme fielen zwei Stangen, sodass nur der 28. Platz herausschaute. Trotz der "ärgerlichen Fehler war es eine gute Erfahrung für mein Pferd, das eine tolle Einstellung hat und für mich kämpft", bilanzierte Schwizer. Arthur Gustavo da Silvia belegte mit Inonstop den 35. Rang, dennoch war er bei seiner Premiere in Calgary zufrieden. (sda)


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