Patrick Reed gewinnt das 82. US Masters

GOLF ⋅ Der US-Golfprofi Patrick Reed gewinnt erstmals das US Masters in Augusta und erringt so seinen ersten Titel an einem der vier Majorturniere. Er siegt einen Schlag vor seinem Landsmann Rickie Fowler.
09. April 2018, 01:16

Der 27-jährige Texaner Patrick Reed, der 2015 ein überraschendes Gastspiel am Omega European Masters in Crans-Montana gegeben hatte, stieg mit drei Schlägen Vorsprung auf den nordirischen Superstar Rory McIlroy in die Schlussrunde. Der auf den letzten 18 Löchern enttäuschende McIlroy konnte Reed nicht bedrängen und fiel zurück. Dafür kamen Rickie Fowler und der weitere Amerikaner Jordan Spieth sehr stark auf. Reed rettete aber ein kleines Stück von seiner Reserve ins Ziel.

Besonders bemerkenswert war die Leistung von Spieth. Der Texaner, mit drei Majortiteln der erfolgreichste Golfer der letzten drei Jahre, hatte sich in den ersten drei Runden den scheinbar entscheidenden Rückstand von neun Schlägen eingehandelt. Im letzten Umgang spielte er eine phantastische 64 (8 unter Par). Vor dem letzten Loch lag er sogar bei minus neun. Zeitweilig hatte er Reed an der Spitze eingeholt.

Der lange Zeit verletzt gewesene Tiger Woods schloss seine erste Teilnahme am US Masters seit 2015 mit einer guten Runde ab. Dank einer starken Darbietung auf den zweiten neun Löchern brachte er es auf 69 Schläge (3 unter Par). Er verbesserte sich damit um acht Plätze in den 32. Schlussrang. (sda)


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