Leichtathleten gewinnen Nachwuchspreis

ALLGEMEINES ⋅ Die Leichtathleten Jason Joseph und Géraldine Ruckstuhl werden von der Stiftung Schweizer Sporthilfe als beste Nachwuchsathleten des letzten Jahres ausgezeichnet.
06. April 2018, 23:30

Die Preise wurden den Nachwuchshoffnungen am Freitagabend an einer Gala in Horgen übergeben. Rund 150 geladene Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft - unter ihnen die Olympiasieger und Laudatoren Ramon Zenhäusern und Nicola Spirig - erwiesen den jungen Athleten die Ehre.

Erstmalig in der 37-jährigen Geschichte des Sporthilfe-Nachwuchs-Preises gingen die beiden Einzel-Auszeichnungen an zwei Leichtathleten. Der 19-jährige Baselbieter Jason Joseph stellte 2017 mit 13,25 einen Schweizer U20-Rekord über 110 m Hürden auf. An der U20-EM in Grosseto wurde er Europameister. Weltweit war Joseph in seiner Altersklasse die Nummer 2 der Bestenliste.

Auch Géraldine Ruckstuhl war 2017 in der U20-Weltbestenliste die Nummer 2 im Siebenkampf und gewann an der U20-EM die Silbermedaille. Zusätzlich stellte die 20-jährige Luzernerin aus Altbüron diverse Schweizer Rekorde auf.

Den Preis für das Nachwuchsteam 2017 erhielten die Ruderer Dominic Condrau, Linus Copes, Andrin Gulich und Valentin Huehn. Im Doppelvierer triumphierte das Quartett 2017 sowohl an den WM als auch den EM der Junioren.

Joseph und Ruckstuhl traten die Nachfolge des Skifahrers Marco Odermatt und der mittlerweile für Spanien antretenden Tennisspielerin Rebeka Masarova an.

Gewählt wurden die Preisträger durch Vertreter von 25 Schweizer Sportredaktionen, einer Fachjury sowie der Öffentlichkeit durch ein Online-Voting. Die seit 1981 verliehene Auszeichnung gilt als bedeutendster Nachwuchspreis im Schweizer Sport. Zahlreiche Top-Athleten wie Wendy Holdener, Lara Gut, Nicola Spirig, Nino Schurter oder Fabian Cancellara haben den Preis in den Anfängen ihrer Karrieren entgegen nehmen dürfen.

Insgesamt schüttete die Sporthilfe 55'000 Franken aus. Die Gewinner erhielten nebst einem exklusiven Sieger-Ring im Wert von 7500 Franken ein Preisgeld von je 12'000 Franken (15'000 Franken für das Team). Alle weiteren acht nominierten Einzelsportler bekamen 2000 Franken als Anerkennung für ihre Leistungen. (sda)


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