Hirscher mit Knöchelbruch

SKI ALPIN ⋅ Der österreichische Skistar Marcel Hirscher muss nach einem im Slalom-Training erlittenen Bruch im linken Aussenknöchel zumindest sechs Wochen Gips tragen. Eine Operation ist aber nicht notwendig.
Aktualisiert: 
17.08.2017, 17:07
17. August 2017, 15:59

Die Olympia-Saison begann für Osterreichs Marcel Hirscher denkbar schlecht. Der 28-Jährige Doppelweltmeister zog sich gleich beim ersten Schneetraining eine Fraktur des linken Aussenknöchels zu und muss für sechs Wochen einen Gips tragen.

Das Malheur passierte am Ende einer Fahrt mit kurzen Slalomstangen. Ein Video auf Facebook zeigt, dass der 28-jährige Salzburger womöglich das letzte Tor übersehen hat. Nach dem Einfädler musste Hirscher mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Im Spital in Salzburg wurde dann die Verletzung diagnostiziert.

Wie lange die Skipause von Österreichs dreifachem Sportler des Jahres insgesamt dauert, war vorerst offen. Hirscher postete am Nachmittag auf Twitter ein Foto von sich mit eingegipstem Bein auf einem aufblasbaren Schwimmgerät im Wasser. "Time for a break" - Zeit für eine Pause - lautete der Kommentar.

Hirscher ist mit Ausnahme eines Kahnbeinbruchs im linken Fuss vor der WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen praktisch unverletzt durch seine Ski-Karriere gekommen und hat vergangenen Winter mit dem sechsten Weltcup-Gesamtsieg in Folge Skigeschichte geschrieben. Zudem gewann er vergangenen Februar bei der WM in St.Moritz Gold im Slalom und im Riesenslalom sowie Silber in der Kombination.

Einzig Olympia-Gold fehlt noch in der erfolgreichen Karriere von Hirscher. Die nächste Chance dazu bietet sich im Februar in Südkorea. (sda)


Leserkommentare

Anzeige: