Sagans Tour-Ausschluss kommt vor Gericht

RAD ⋅ Der Ausschluss von Peter Sagan bei der diesjährigen Tour de France wird vier Monate später beim Sportgerichtshof CAS verhandelt.
13. November 2017, 12:58

Am 5. Dezember entscheidet das Tribunal in Lausanne, ob die vom Weltverband UCI ausgesprochene Disqualifikation gerechtfertigt war. Der 27-jährige dreimalige Weltmeister war nach der 4. Etappe und einem vermeintlichen Ellenbogen-Check gegen den Briten Mark Cavendish im Schlusssprint aus dem Rennen genommen worden. Cavendish erlitt einen komplizierten Bruch des Schulterblatts und fiel lange aus.

Sagans deutsches Team Bora-hansgrohe will nun im Prozess gegen die UCI beweisen, dass der Slowake nichts Falsches getan hat. Eventuell wird Bora-hansgrohe nach dem CAS-Urteil weitere juristische Schritt unternehmen, teilte es mit.

Sagan war gegen den Ausschluss bereits unmittelbar nach dem UCI-Entschluss vorgegangen. Der CAS hatte den Antrag auf Wiederaufnahme ins Feld aber abgelehnt. (sda/dpa)


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