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Tagblatt Online
9. September 2016, 18:15 Uhr

Chris Froome macht es nochmals spannend

Die 71. Spanien-Rundfahrt ist noch nicht entschieden. Der Brite Chris Froome rückt dank seinem Sieg im Einzelzeitfahren dem kolumbianischen Leader Nairo Quintana wieder recht nahe.

Der Brite Chris Froome gewann in Calp an der Costa Blanca in absolut überlegener Manier das 37 km lange Einzelzeitfahren. 44 Sekunden vor dem Spanier Jonathan Castroviejo sicherte sich Froome seinen zweiten Tagessieg an der aktuellen Vuelta, aber viel wichtiger war für ihn, dass er damit im Kampf um den Gesamtsieg noch nicht geschlagen ist.

Dem kolumbianischen Leader Nairo Quintana, der das Zeitfahren als 11. beendete, nahm Froome 2:16 Minuten ab. Das war gewiss eine grössere Differenz, als man sie gemeinhin erwartete. In der Gesamtwertung rückte Froome seinem Gegenspieler bis auf 1:21 Minuten nahe.

Das ist zwar noch immer ein sehr grosser Rückstand, doch unmöglich scheint die Aufgabe nicht mehr. Am Samstag folgt die entscheidende zweitletzte Etappe mit einer Bergankunft hinauf auf die Alto de Aitana. Die Schlusssteigung ist mit 21 km ungewöhnlich lang und natürlich ein Terrain, auf dem sich Quintana wohl besser zu verteidigen vermag als im Kampf gegen die Uhr.

Der Spanier Alberto Contador schob sich im Einzelzeitfahren auf Kosten des Kolumbianers Esteban Chaves auf den 3. Platz der Gesamtwertung vor. Sein Rückstand von 3:43 Minuten auf Quintana ist aber definitiv zu gross, um sich noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen zu können.

Der Aargauer Silvan Dillier aus dem BMC-Team bewältigte das Zeitfahren als bester der fünf Schweizer als 15. mit einem Rückstand von 2:40 Minuten auf die Bestzeit von Froome. Gegenüber Quintana verlor Dillier lediglich 24 Sekunden. (sda)



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